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Historisches Kolleg Der überforderte Frieden 1919

Das Ende der Gewalt, Demokratie, nationale Selbstbestimmung: Mit dem Ende des Ersten Weltkriegs waren große Erwartungen an eine neue Weltordnung verbunden.

Stand: 15.12.2017

Wie veränderte der Erste Weltkrieg die Menschen, aber auch Gesellschaften und Staaten? Welche Erwartungen konnten die Friedenskonferenzen erfüllen, welche Konflikte ergaben sich durch die neue politische Ordnung? Diesen und anderen Fragen widmet sich der Neuzeithistoriker Jörn Leonhard in seinem Vortrag am Historischen Kolleg München.

Gliederung

  • Einleitung
  • Das Versprechen der neuen Ordnung
  • Die Ungleichzeitigkeit des Kriegsendes und die Fortsetzung der Gewalt
  • Die Moralisierung der Politik
  • Globale Referenzen und Verflechtungen
  • Die Revolution steigender Erwartungen
  • Zwei Vertiefungen: Naher Osten und China

Der Referent

Prof. Dr. Jörn Leonhard ist seit 2006 Professor für Neuere und Neueste Geschichte Westeuropas an der Universität Freiburg. Er lehrte an den Universitäten Oxford und Jena und ist u.a. Fellow der Royal Historical Society in London sowie der Heidelberger Akademie der Wissenschaften. Für seine Monographie „Die Büchse der Pandora. Geschichte des Ersten Weltkriegs“ erhielt er 2015 den Preis „Geisteswissenschaften International“. 2016/2017 bekam er für sein Forschungsprojekt „Der überforderte Frieden. Eine Weltgeschichte 1918–1923“ das Stipendium des Instituts für Zeitgeschichte (IfZ) beim Historischen Kolleg.

Sendereihe „Historisches Kolleg“

Das Historische Kolleg, 1980 gegründet, hat seinen Sitz in der Kaulbach-Villa zwischen Bayerischer Staatsbibliothek und Englischem Garten in München. Es ist als Ort wissenschaftlicher Kolloquien und Vorträge ein lebendiges Zentrum der historischen Forschung. Die Referenten der Sendereihe sind Stipendiaten des Historischen Kollegs, die ihr spezielles Forschungsthema einer breiteren Öffentlichkeit vorstellen.


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