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Collegium Alexandrinum Gerechtigkeit und unternehmerische Verantwortung

Profit und moralische Verantwortung sind oft ein Gegensatz. Doch sind sie wirklich unvereinbar?

Stand: 09.12.2017

Angesichts der gesellschaftlichen und ökologischen Herausforderungen im 21. Jahrhundert, wird es immer wichtiger, wirtschaftlichen Erfolg und moralische Verantwortung in Einklang zu bringen. Professor Matthias Fika von der Universität Erlangen-Nürnberg hinterfragt in seinem Vortrag die unternehmerische Verantwortung in Sachen Gerechtigkeit und zeigt anhand von Bespielen, wie unternehmerischen Verantwortung einen gesellschaftlichen Mehrwert bieten können.

Gliederung des Vortrags

  • PROfitabel und PRO Gesellschaft – ein Widerspruch?
  • Ist Profitmaximierung wirklich die einzige gesellschaftliche Verantwortung von Unternehmen?
  • Grenzen neoliberaler Logik
  • Unternehmerischer und gesellschaftlicher Mehrwert durch Corporate Social Responsibility CSR

Prof. Dr. Matthias S. Fifka ist Vorstand des Instituts für Wirtschaftswissenschaft und Professor für Betriebswirtschaftslehre, insb. Unternehmensethik, an der Universität Erlangen-Nürnberg. Zudem ist er Adjunct Professor an der Maastricht School of Management und Visiting Professor an der Jiao Tong University Shanghai, der University of Dallas, der École Supérieure des Sciences Commerciales d'Angers (ESSCA) und der Wirtschaftsuniversität Wien. In Forschung und Lehre beschäftigt er sich mit strategischem Management, Corporate Social Responsibility, Nachhaltigkeit, Corporate Governance, wirtschaftsethischen Fragestellungen und internationalen Wirtschaftsbeziehungen. Er war und ist Mitglied in zahlreichen wissenschaftlichen Kommissionen, etwa des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales und der Europäischen Union, und berät Unternehmen und andere Organisationen.

Die Sendereihe

Die Frage nach gesellschaftlicher Gerechtigkeit wird seit Jahren intensiv diskutiert, etwa wenn es um die wachsende Konzentration der Vermögen in den Händen einiger Weniger geht, um die steigende Armut in den eigentlich wohlhabenden Industriestaaten, die Chancenungleichheit in den Bildungssystemen oder die ungleiche Entlohnung von Frau und Mann. In vier Vorträgen werden diese Fragen von namhaften Wissenschaftlern aus philosophischer und wirtschaftlicher Perspektive erläutert und mit aktuellen Forschungsergebnissen belegt.


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