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Collegium Alexandrinum Gleichwertige Lebensverhältnisse

Wo lebt es sich besser? In der Stadt oder auf dem Land, im Osten von Deutschland oder im Westen? Durch regionale Umverteilung sollen gleichwertige Lebensverhältnisse entstehen. Werden diese auch als gerecht empfunden?

Stand: 01.12.2017

Ist die erhebliche staatliche Umverteilung zwischen Regionen (u.a. Stadt und Land, Ost und West) gerechtfertigt? Und inwieweit werden Ausmaß und Struktur der regionalen Umverteilung in der Bevölkerung als gerecht wahrgenommen? Anhand von jüngsten Forschungsergebnissen erläutert Professor Matthias Wrede vom Lehrstuhl für Volkswirtschaftslehre an der Universität Erlangen-Nürnberg die Auswirkungen der regionalen Umverteilung.

Gliederung des Vortrags

  • Geographie und Ökonomie
  • Rechtliche Grundlagen regionaler Umverteilung
  • Instrumente regionaler Umverteilung
  • Soziale Gerechtigkeit
  • Wahrgenommene Gerechtigkeit regionaler Umverteilung

Prof. Dr. Matthias Wrede ist Inhaber des Lehrstuhls für Volkswirtschaftslehre, insbesondere Sozialpolitik, an der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg. In Forschung und Lehre beschäftigt er sich mit Regional- und Stadtökonomie, Finanzwissenschaft und Sozialpolitik. Seine derzeitigen Forschungsschwerpunkte liegen in den Bereichen „Tax Compliance“, regionale und soziale Disparitäten sowie Modellierung städtischer Strukturen.

Die Sendereihe

Die Frage nach gesellschaftlicher Gerechtigkeit wird seit Jahren intensiv diskutiert, etwa wenn es um die wachsende Konzentration der Vermögen in den Händen einiger Weniger geht, um die steigende Armut in den eigentlich wohlhabenden Industriestaaten, die Chancenungleichheit in den Bildungssystemen oder die ungleiche Entlohnung von Frau und Mann. In vier Vorträgen werden diese Fragen von namhaften Wissenschaftlern aus philosophischer und wirtschaftlicher Perspektive erläutert und mit aktuellen Forschungsergebnissen belegt.


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