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Energiesysteme der Zukunft Diskussion zum Thema: "Risiko Stromausfall"

Wird unsere Stromversorgung nach der Energiewende auch bei extremen Wetterlagen funktionieren? Oder werden wir vor dem Blackout stehen, wenn der Wind nicht weht und die Sonne nicht scheint?

Stand: 12.03.2016

Über die Schwachpunkte eines Energiesystems aus vorwiegend erneuerbaren Energien, über technische Möglichkeiten, aber auch politische Herausforderungen, Stabilität zu erreichen, diskutieren: Dirk-Uwe Sauer, Spezialist für Energiespeichersysteme, Ortwin Renn, Risikoforscher und Techniksoziologe, Andreas Kuhlmann, Experte für Energiewirtschaft, der Autor Marc Elsberg und die Umweltpolitikerin Nina Scheer.

Die Podiumsteilnehmer:

Dagmar Dehmer (Moderation) ist Politikredakteurin beim Tagesspiegel in Berlin. Sie ist zuständig für die Umweltberichterstattung. Ihre Schwerpunkte sind der Klimawandel und die Energiewende.

Ortwin Renn ist Professor für Umwelt und Techniksoziologie und Direktor des Zentrums für Interdisziplinäre Risiko- und Innovationsforschung an der Universität Stuttgart. Er leitet die Arbeitsgruppe „Gesellschaft“ sowie die Ad hoc-Gruppe „Risiko und Resilienz“ des Akademienprojekts „Energiesysteme der Zukunft“ (ESYS).

Die Juristin Dr. Nina Scheer ist SPD-Abgeordnete im Bundestag und dort Mitglied im Ausschuss für Wirtschaft und Energie sowie stellvertretendes Mitglied im Ausschuss für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit. Daneben ist sie Ansprechpartnerin der SPD-Bundestagsfraktion für erneuerbare Energien und Umweltwirtschaft.

Der österreichische Autor Marc Elsberg hat in seinem Thriller „Blackout – Morgen ist es zu spät“das Szenario eines flächendeckenden Zusammenbruchs der Stromversorgung in Europa und dessen Folgen entworfen.

Seit Juli 2015 ist Andreas Kuhlmann Vorsitzender der Geschäftsführung der Deutschen Energie-Agentur in Berlin. Zuvor war der Diplom-Physiker unter anderem Geschäftsbereichsleiter Strategie und Politik beim Bundesverband der Energie- und Wasserwirtschaft (BDEW).

Dirk Uwe Sauer ist Professor für Elektrochemische Energiewandlung und Speichersystemtechnik an der RWTH Aachen und einer der Leiter der Ad hoc-Gruppe „Flexibilitätskonzepte“ des Akademienprojekts „Energiesysteme der Zukunft“ (ESYS).

Zur Sendereihe:

Wie bleibt die Energieversorgung in Deutschland auch in Zeiten der Energiewende gesichert? Mit unterschiedlichen Aspekten dieser Frage beschäftigten sich Vertreter aus Wirtschaft, Wissenschaft und Politik 2015 auf der Jahresveranstaltung des Akademienprojekts „Energiesysteme der Zukunft“ (ESYS) – eine gemeinsame Initiative der Nationalen Akademie der Wissenschaften Leopoldina, der Deutschen Akademie der Technikwissenschaften acatec und der Union der deutschen Akademien der Wissenschaften.


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