ARD-alpha

Einfach genial | Das Erfindermagazin Knickstrohalme | Kippsichere Gläser | Tüftler-Nachwuchs

Henriette Fee Grützner moderiert das MDR-Magazin "Einfach genial". | Bild: BR/MDR/Hagen Wolf

Mittwoch, 10.03.2021
16:20 bis 16:45 Uhr

  • Untertitel

ARD-alpha
2021

Moderation: Henriette Fee Grützner

Bevor wir wieder in eine Bar gehen oder ausgelassene Partys feiern können, wird es noch eine Weile dauern. Henriette Fee Grützner lässt sich von einem Experten zeigen, wie man sich ohne Barkeeper-Ausrüstung zu Hause Cocktails machen kann. Und natürlich probieren die beiden Erfindungen aus, rund ums Mixen und Genießen!
1. Knickstrohalme aus Edelstahl. Ein Junges Team aus Hessen entwickelte die ersten flexiblen Trinkhalme aus Edelstahl. Eigentlich stellen sie Ausrüstungen für Ferkelställe her. Dabei entdeckten sie, wie das stabile Metall flexibel gemacht werden kann. So entstand die Idee mit den Trinkhalmen.
2. Gin-Essenz ist die Erfindung von Lars Jäger und seinem Team aus Koblenz. Sie wollten einen Gin herstellen. Dabei ging einiges schief und das Getränk war viel zu stark. Statt es zu verdünnen experimentierten sie und versetzten es mit zusätzlichen Aromen. Diese Essenz, merkten sie, eignet sich für die Herstellung von Gin Tonic. Statt 4cl Gin kommen nur etwa 300 ml der Essenz ins Getränk. Es entsteht ein Gin Tonic mit wenig Alkohol. Ob er aber den vollen Geschmack hat, probiert Henriette aus.
3. Kippsichere Gläser, dahinter steckt eine Idee von Christoph Fritz aus Bayern. Die Gläser haben einen Magneten an der Unterseite und als Gegenpol einen Untersetzer, mit einer integrierten Metallfolie. Der hat außerdem eine Gelschicht, damit er auf allen möglichen Untergründen haftet. Der Erfinder entwickelte die kippsichern Gläser eigentlich fürs Campen.
Leckschutz für Hunde
Hundebesitzerin Klaudia Hennenberg aus NRW hat gemeinsam mit ihrer Familie eine Alternative zu bisherigen Trichtern für Hunde entwickelt. So einen Trichter bekommen Tiere, die frisch operiert sind oder andere Wunden am Hinterteil haben. Mit der Erfindung kann der Hund wie gewohnt fressen, schlafen und spielen. Die Bewegungsfreiheit wird nur auf das nötigste eingeschränkt und damit etwaige Wunden geschützt. Zwei in Stoff gefasste Alu-Stangen, die mit Bändern an Hals und Bauch des Hundes befestigt werden, sorgen dafür. Der Kopf bleibt beweglich. Eine Tierärztin schaut sich die Erfindung genauer an.
Nachgefragt Metallschindeln
Holm Böhme aus Boxdorf bei Dresden stellten wir vor 2 Jahren mit seinen speziellen Dachschindeln vor. Dank einer speziellen Falzung lassen sie sich kindeleicht verlegen. Für die Idee baute er sich damals eine Maschine, mit der er die Schindeln herstellen konnte. Nach der Sendung hatte er viele Anfragen. Das motivierte ihn zur Umsetzung einer neuen Idee. Er bekam nämlich Nachfragen nach Schindeln mit Schieferoptik. Um die herstellen zu können, hat er einen Stempel gebaut und in einer Presse installiert. Dadurch kann er in seinem kleinen Betrieb die Nachfrage nach Schindeln mit Schieferoptik erfüllen.
Tüftler-Nachwuchs
Paul Schmidt (18) aus Heidelberg ist ein Elektronik Tüftler – mit einfachen Bauteilen und Köpfchen baut er technische Hilfsmittel für den Alltag. Seine neuste Idee: Ein Warnsystem für die Küche. Das soll ihm sagen, wenn das Wasser im Topf kocht, auch wenn er gerade ganz woanders ist. Er nimmt dafür einen Temperatursensor und einen Minicomputer. Den Sensor steckt er in den Kochtopf. Der sendet der die aktuelle Wasser-Temperatur an den Minicomputer. Der übermittelt eine Nachricht ans Smartphone, sobald das Wasser im Topf die gewünschte Temperatur erreicht. Das Clevere: Paul wird über die App benachrichtigt, dass er - egal wo er sich aufhält – rechtzeitig wieder in der Küche sein kann, wenn das Wasser kocht.

Redaktion: Gábor Toldy