ARD-alpha

alpha-thema: Mordermittlungen Die Gen-Jäger

Institut für Rechtsmedizin Köln: Prof. Dr. Peter M. Schneider, Leiter Abt. Forensische Molekulargenetik, im Gespräch mit einer Mitarbeiterin. | Bild: BR/WDR/Fulvio Zanettini

Mittwoch, 13.01.2021
22:25 bis 23:10 Uhr

  • Untertitel

ARD-alpha
2017

In der zweiten Folge der neuen WDR-Dokureihe reist er gemeinsam mit den Zuschauern an den Beginn der Ermittlungen zurück. Und damit auch an den Beginn der genetischen Rechtsmedizin, als der Brite Alex Jeffreys in Blutproben von Familienangehörigen eine Entdeckung machte, die die Polizeiarbeit revolutionieren sollte.

Für die neue Dokureihe „WDR-Crime“ hat die Filmemacherin Saskia Weisheit einen Blick in die Abgründe des Verbrechens geworfen. Sie zeigt, wie Rechtsmediziner, Genetiker und Profiler arbeiten um dem Mörder auf die Spur zu kommen. Winzige Hautschüppchen, die Verteilung der Blutspuren aber auch Maden am Tatort – all dies können Beweise sein, die den Opfern am Ende zur Gerechtigkeit verhelfen.

Das WDR-Team wirft aber auch einen Blick in die Zukunft. Was wird in wenigen Jahren möglich sein? Wie lange wird es noch dauern, bis sich aus der DNA weniger Zellen ein komplettes Phantombild des Verdächtigen konstruieren lässt? Wird die virtuelle Leichenschau die klassische Obduktion ablösen? Lassen sich Verbrechen vielleicht irgendwann sogar im Vorfeld erkennen und verhindern – zum Beispiel durch die Erkenntnisse der Fallanalytiker? Und welchen Preis sind wir bereit zu zahlen für ein Höchstmaß an Sicherheit – finanziell aber auch in Bezug auf unsere Daten?

Redaktion: Gábor Toldy