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Schätze der Welt - Erbe der Menschheit Arles (Frankreich) - Römische Spuren und die Stadt Vincent van Goghs

Luftaufnahme Arles mit der römischen Arena und dem Kloster St. Trophim.
| Bild: BR/SWR

Sonntag, 23.02.2020
19:15 bis 19:30 Uhr

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Römische Kultur und romanisches Erbe prägen das Stadtbild und die Geschichte von Arles. Arles war die zweitgrößte Stadt des römischen Imperiums. Ein halbes Jahrhundert später entwickelte sich Arles zu einem religiösen Zentrum.
Arles ist aber auch die Stadt Vincent van Goghs. Er zog im Februar 1888 nach Arles. Hier schuf er seine bekanntesten Werke. Zusammen mit Paul Gauguin wollte er eine Künstlerkolonie gründen. Das Zusammenleben der beiden Maler endete jedoch in einem Zusammenbruch van Goghs. Nach seiner Selbstverstümmelung und wiederholten Anfällen geistiger Verwirrung ging van Gogh von Arles in die Heilanstalt von St.-Remy-de-Provence.
In vielen Briefen an seinen Bruder Theo beschreibt Vincent van Gogh seine Sicht auf Arles. Diese Briefe dienen dem Film als Textgrundlage und stehen in einem reizvollen Kontrast zu dem römisch-romanischen Weltkulturerbe.

Redaktion: Gábor Toldy