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BR-KLASSIK: Bayreuther Festspiele 2019 Tannhäuser und der Sängerkrieg auf der Wartburg

Szenenbild aus Tannhäuser und der Sängerkrieg auf Wartburg - Corby Welch (Tannhäuser), Sayaka Shigeshima (Venus) - am Nationaltheater Weimar | Bild: © Candy Welz

morgen, 19.01.2020
20:15 bis 23:40 Uhr

  • Surround

ARD-alpha
Deutschland 2019

Moderation: Maximilian Maier

Für die große Festspielpremiere von Richard Wagners "Tannhäuser" wurden 2019 zwei "Hügel-Debüts" mit Spannung erwartet: zum einen dirigierte Valery Gergiev erstmals bei den Bayreuther Festspielen, zum anderen war für die Inszenierung einer der momentan meistdiskutierten und aufregendsten Regisseure verantwortlich: Tobias Kratzer.

Bildstark und aussagekräftig sind seine Arbeiten in aller Regel, mit psychologischer Tiefe und durchaus sozial-politischer Botschaft. Wie beispielsweise zuletzt in Frankfurt bei "La forza del destino" von Giuseppe Verdi oder bei der "Götterdämmerung" in Karlsruhe, für die Kratzer 2018 mit dem Deutschen Theaterpreis "Faust" für die beste Musiktheater-Regie ausgezeichnet wurde.

Außerdem stand ein hochkarätiges Sängerensemble zur Verfügung. Die Titelpartie übernahm mit Stephen Gould einer der großen Heldentenöre unserer Zeit. Seit Jahren gehört er, ob als Siegfried, Siegmund oder Tristan, zu den unverzichtbaren Stützen der Festspiele. Ebenfalls mit viel Erfahrung am Grünen Hügel sind Markus Eiche (Wolfram von Eschenbach) und Stephen Milling (Landgraf Hermann). Elena Zhidkova sang die Venus, Lise Davidsen die Elisabeth.

Sie ist eine der größten Hoffnungen im hochdramatischen Fach. Seit ihrem Gewinn von Placido Domingos "Operalia"-Wettbewerb 2015 erobert sich die junge Norwegerin die Bühnen dieser Welt - und 2019 auf die des Bayreuther Festspielhauses.

Redaktion: Meret Forster
Dirigent: Valery Gergiev

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