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Wallraf-Richartz-Museum Köln und Max Ernst Museum Brühl "Museums-Check mit Markus Brock"

Zu Gast bei Markus Brock: Die Schauspielerin Katharina Schüttler. | Bild: BR/SWR/Martina Klug

Sonntag, 21.04.2019
22:10 bis 22:40 Uhr

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2019

Markus Brock besucht das Wallraf-Richartz-Museum in Köln mit seiner außergewöhnlichen Sammlung mittelalterlicher Kunst. Außerdem im Museums-Check: das Max Ernst Museum im nahegelegenen Brühl. Das Wallraf-Richartz-Museum ist das älteste Museum Kölns und besitzt eine der bedeutendsten Sammlungen mittelalterlicher Kunst weltweit. Außerdem finden sich hier Porträts von Rembrandt, Landschaften von Caspar David Friedrich und Gemälde von Peter Paul Rubens bis Edvard Munch. Mit der Privatsammlung der Fondation Corboud kamen 2001 auch herausragende impressionistische Werke ins Museum.

Moderator Markus Brock begrüßt im Museums-Check die Schauspielerin Katharina Schüttler als Gast und spricht mit Museumsdirektor Marcus Dekiert. Für Marcus Dekiert sind Kunstwerke "Zeitkapseln, die uns ferne Epochen vergegenwärtigen und zugleich zu den Wurzeln der Jetztzeit führen". Beim Rundgang durchs Museum zeigt er stolz die Ikone des Hauses: die "kölsche Mona Lisa", Stefan Lochners Meisterwerk "Muttergottes in der Rosenlaube" (um 1450). Es ist eines der wichtigsten Werke der mittelalterlichen Kunst. Schon zu Lebzeiten war Stefan Lochner der Malerstar Kölns.

Einer der wenigen, dessen Werke man heute einem Künstler zuordnen kann, denn im Mittelalter verstanden sich die Maler noch als Handwerker und signierten ihre Meisterwerke nicht. Albrecht Dürer bezahlte später sogar Eintritt im Dom, um ein Altarbild Lochners anzuschauen.Regelmäßig macht das Wallraf-Richartz-Museum auch mit Sonderausstellungen auf sich aufmerksam.

Bis März 2019 zeigt die Schau "Es war einmal in Amerika" 300 Jahre US-Kunst und damit viele Künstler und Werke, die in Europa weitgehend unbekannt sind. Sie versammelt mehr als 130 internationale Leihgaben von den Anfängen der amerikanischen Kunst bis in die 1950er Jahre, darunter Werke von Edward Hopper, Mark Rothko und Barnett Newman. Der Ausstellungstitel ist angelehnt an das legendäre Gangster-Epos mit Robert de Niro von 1984.

Redaktion: Gábor Toldy