ARD-alpha

RESPEKT - Demokratische Grundwerte für alle! Zusammenhalt – warum Solidarität so wichtig ist

Sonntag, 21.04.2019
19:30 bis 20:00 Uhr

  • Untertitel
  • Video bereits in der Mediathek verfügbar

ARD-alpha
2018

Moderation: Verena Hampl

Jeder und jede kennt das Gefühl, anderen Menschen verbunden und nah zu sein. In Familien, unter Freunden, unter Arbeitskollegen ist es selbstverständlich, sich zu unterstützen und zu helfen – auch wenn kein unmittelbarer Nutzen für diejenigen, die helfen, dabei herausspringt. Antrieb dafür ist nicht selten ein Gefühl der Zugehörigkeit, des Zusammengehörens. Das ist Solidarität. Eines der Fundamente, das bis heute das Zusammenleben von Menschen in größeren Gruppen und in komplexen Gesellschaft ermöglicht.

Moderatorin Verena Hampl trifft in der RESPEKT-Reportage Menschen, die Solidarität ausüben und anderen helfen – ohne selbst mittelbar etwas davon zu haben. Tatsächlich ist jeder und jede von uns manchmal solidarisch, in der Familie, unter Freunden und Gleichgesinnten. Im Film „Zusammenhalt – warum Solidarität so wichtig ist“ zeigen Menschen aus verschiedenen Gesellschaftsbereichen, welche Formen von Solidarität es gibt und warum Solidarität gerade Fremden gegenüber so wichtig ist. Rücksichtnahme und Hilfe sind Errungenschaften, die moderne, demokratische und friedliche Gesellschaften ausmachen. Solidarität, das zeigt die RESPEKT-Reportage, ist ein Schutzschild gegen das Prinzip „Jeder gegen Jeden“ und gegen sozialdarwinistisches Verhalten, das unweigerlich das friedliche Zusammenleben gefährden würde.

Wie wichtig Solidarität für die Demokratie ist, zeigt sich auch an der historischen Entwicklung der staatlichen Solidarsysteme. Nicht zuletzt den Sozialversicherungen ist es zu verdanken, dass es den Menschen in Deutschland heute wirtschaftlich so gut geht. Doch neue Herausforderungen, wie Migration, Globalisierung und die Weiterentwicklung der Europäischen Union machen neue Formen von Solidarität oder die Rückbesinnung auf die eigentliche Funktion von Solidarität notwendig.

Autor: Fabian Mader
Redaktion: Anja Schäfer