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Was macht die Zeit, wenn sie vergeht? Von Stonehenge bis zur Ewigkeit: Eine kurze Kalender-Chronik

Mittwoch, 27.03.2019
19:15 bis 19:30 Uhr

  • Video bereits in der Mediathek verfügbar

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Folge 4 von 6

In fast allen Ländern der Welt richten sich die Menschen nach dem Zeitsystem, das nach der Reform von Papst Gregor XIII. im Jahr 1582 "Gregorianischer Kalender" genannt wird. Zwar der erfolgreichste, doch beileibe nicht der erste (und auch nicht der letzte) Versuch, Tage, Wochen, Monate und Jahre in ein stimmiges, für alle verbindliches System zu bringen. Diese Folge illustriert die wichtigsten Etappen der Entwicklung unseres Kalendersystems, beginnend bei den steinernen Prototypen der Vorgeschichte über die Berechnungen der Babylonier bis zu den einschneidenden Veränderungen, die Julius Cäsar gleichermaßen provoziert wie durchgesetzt hat. Und schließlich werden auch die Umstände erklärt, die die päpstliche Reform der Neuzeit notwendig machten - einschließlich der zwiespältigen Reaktionen darauf.

Redaktion: Werner Reuß

Die 6-teilige Reihe "Was macht die Zeit, wenn sie vergeht?" erzählt von den vielen Versuchen der Menschen, die Zeit zu messen und einzuteilen - von Stonehenge über die römische Antike, die islamische und jüdische Zeitrechnung bis hin zum digitalen Ewigen Kalender.