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alpha-thema: Sucht Sucht. Macht. Ohnmacht. "treffpunkt medizin"

Mag es die Suche nach dem Glück, dem Kick oder dem Sinn des Lebens sein: Der Weg vom zunächst ungesunden Verhalten zur Sucht ist oft schleichend. Sucht ist die umgangssprachliche Bezeichnung für die Abhängigkeit von einer Substanz oder einem Verhalten. Der Betroffene hat keine Selbstkontrolle mehr und erlebt dies als immer wiederkehrenden Prozess, dessen Ursache vom Betroffenen nicht selten in dieser Dramatik gar nicht wahrgenommen wird. TPM für dieses umfassende Thema mit unterschiedlichen Betroffenen und Experten gesprochen, darunter:Prof. Michael Musalek, Dr. Oliver Scheibenbogen, Proksch Institut Wien, Suchtklinik Kalksburg (größte Alkohol-Entzugsklinik Europas); Drogen Hilfsverein "Grüner Kreis", Leiter Dr. Dominik Battyany; "Marienhof", Sonderkrankenhaus in Apsang, Langzeittherapieeinrichtung; Dr. Leonidas K. Lemonis, Psychiater & Suchttherapeut u.a. Im Bild: Spielsucht. | Bild: BR/ORF/ORF III

Montag, 18.03.2019
21:30 bis 22:15 Uhr

ARD-alpha
2015

Was ist Sucht? Die Medizinsendung geht der Frage auf den Grund, was es mit der Abhängigkeit von einer Substanz oder einem Verhalten auf sich hat. Wie entsteht eine Sucht? Welche Arten von Süchten gibt es, wie unterscheiden sie sich?

Mag es die Suche nach dem Glück, dem Kick oder dem Sinn des Lebens sein: Der Weg vom zunächst ungesunden Verhalten zur Sucht ist oft schleichend. Mit Sucht wird die Abhängigkeit von einer Substanz oder einem Verhalten bezeichnet. Der Betroffene hat keine Selbstkontrolle mehr und erlebt dies als immer wiederkehrenden Prozess, dessen Ursache vom Betroffenen nicht selten in dieser Dramatik gar nicht wahrgenommen wird.

Er steht unter dem Zwang, mit Hilfe von bestimmten Substanzen (z.B. Alkohol oder andere Drogen) oder bestimmten Verhaltensweisen (z.B. Glücksspielen, Internetsucht), belastende Gefühle zu vermeiden und beispielsweise abzutauchen in eine Parallelwelt. Unterschieden wird in sogenannte substanzbezogene und verhaltensbezogene Abhängigkeiten.

Sucht ist als Krankheit anerkannt, eine erfolgreiche Therapie ist aber oft langwierig und für die Betroffenen auch in psychischer Hinsicht eine große Herausforderung. Nicht zuletzt ist ein kompetenter Umgang der Gesellschaft mit dieser Problematik sehr wichtig. Man denke nur an den ambivalenten Umgang mit Alkohol in Österreich.

„treffpunkt medizin“ ist den Fragen nach dem Warum und einem chancenreichen Ausbrechen aus einem Abhängigkeitskreislauf auf den Grund gegangen. Zu diesem umfassenden Thema wurde mit Betroffenen und Experten gesprochen, darunter:

Prof. Michael Musalek, Dr. Oliver Scheibenbogen, Proksch Institut Wien, Suchtklinik Kalksburg (größte Alkohol-Entzugsklinik Europas); Drogen Hilfsverein „Grüner Kreis“, Leiter Dr. Dominik Battyany; „Marienhof“, Sonderkrankenhaus in Apsang, Langzeittherapieeinrichtung; Dr. Leonidas K. Lemonis, Psychiater und Suchttherapeut u.a.

Redaktion: Gábor Toldy