ARD-alpha

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Moderator Thomas Ranft. | Bild: BR/HR/Tom Klecker

Montag, 11.02.2019
17:00 bis 17:45 Uhr

ARD-alpha
2019

Moderation: Thomas Ranft

1. Kommunikation über Gedanken
Stellen Sie sich mal vor, Sie könnten morgens direkt nach dem Aufstehen nur mit ihren Gedanken die Kaffeemaschine anmachen. Textnachrichten oder E-Mails direkt ins Handy denken, statt zu tippen? Computer, Fernseher, Haushaltsgeräte steuern allein mit der Kraft der Gedanken? Klingt illusorisch, ist es aber nicht, denn schon jetzt gibt es Geräte, die von Menschen nur über die Gedanken gesteuert werden, entwickelt von Forschern an der Universität Zürich. Geräte steuern allein durch die Kraft der Gedanken - ist das die Zukunft? Und was bedeutet das für die Freiheit unserer Gedanken?
2. Suchtpotenz: Abhängigkeit von sozialen Medien
Soziale Medien können süchtig machen: Das ist der Befund einer Studie von Prof. Rainer Thomasius (UKE) im Auftrag der DAK-Gesundheit. Gemessen an den Kriterien der "Social Media Disorder Scale" sind 2,6 Prozent der Kinder und Jugendlichen in Deutschland abhängig von WhatsApp, Instagram oder Snapchat. Eine Kampagne soll jetzt auf die Gefahren aufmerksam machen – das Verrückte daran: Die Initiatoren haben einst selbst als Programmierer und Entwickler für Facebook oder Google gearbeitet, kritisieren also das, was sie mitentwickelt haben.
3. Warum Facebook weiß, dass du schwanger bist
Technologie funktioniert wie eine Droge. Das muss uns bewusst sein, denn dann purzeln wir nicht unbedarft in die Socialmedia-Falle. Aber soziale Netzwerke machen uns nicht nur abhängig, sie spionieren uns auch aus. Alleine Facebook besitzt persönliche Daten von über einem Viertel der Weltbevölkerung: 2,2 Milliarden Menschen. Facebook-Manager sagen, dass sie nach 100 Likes einen Menschen und seinen Charakter besser beschreiben können als der beste Freund oder die beste Freundin. Wie funktionieren diese Facebook-Algorithmen?
4. Mythen der Digitalisierung
Digitalisierung ist „der“ Begriff unserer Zeit. Computer können schon viel, aber bei weitem nicht alles. In vielem haben uns die Algorithmen bereits überholt, aber eigene Gedanken oder Ziele haben selbst die intelligentesten Maschinen nicht. Oder vielleicht doch? Und hören uns die Maschinen vielleicht sogar ab? Wir prüfen diese und andere Mythen der Digitalisierung.
5. F... off! Die Hand in der Kommunikation
Hände können sprechen. Rund 25 Millionen Mal bewegen wir im Laufe unseres Lebens die Hände. Und nicht nur, um in der Nase zu bohren. Nein, unsere Hände kommunizieren. Das machen sie schon, seit wir Menschen noch nackt am Feuer saßen. Und mal ganz ehrlich: wem fällt nicht sofort die passende Handbewegung für die Frage „spinnst Du?“ ein?
6. Zeit für Muße - Macht Nichtstun kreativ?
Hirnforscher Henning Beck sagt: wer trotz Stress produktiv bleiben will, der braucht Spiele, Emotionen und, ganz wichtig: ab und zu Langeweile. Aber die meisten Menschen nehmen sich dafür keine Zeit. Forscher haben außerdem herausgefunden, dass wir mit etwas mehr Langeweile in unserem Laben, also Zeit ohne ständige Ablenkung, sogar viel kreativer sind.
7. Chamäleon
Um Signale auszusenden, werden in der Tierwelt nicht nur Körpersprache oder Gerüche genutzt, sondern auch Farben. Chamäleons sind ja zum Beispiel dafür bekannt, innerhalb weniger Minuten ihre Farben zu ändern – um sich zu tarnen und dem Untergrund anzupassen. Forscher haben jetzt den wahren Grund für das Farbspiel der Chamäleons herausgefunden. Sie können noch viel mehr.

Thema: Kommunikation

1. Kommunikation über Gedanken

2. Suchtpotenz: Abhängigkeit von sozialen Medien

3. Warum Facebook weiß, dass du schwanger bist

4. Mythen der Digitalisierung

5. F... off! Die Hand in der Kommunikation

6. Zeit für Muße - Macht Nichtstun kreativ?

7. Chamäleon

Redaktion: Gábor Toldy