ARD-alpha

alpha-thema: Gewürze Gewürze - aus der Welt in den Norden

NDR Fernsehen WIE GEHT DAS? GEWÜRZE - AUS DER WELT IN DEN NORDEN, am Mittwoch (04.03.20) um 18:15 Uhr. Safranfäden stammen aus den Blüten von Krokussen. Safran gilt als das teuerste Gewürz der Welt. © NDR/video Arthouse/Nora Stoewer, honorarfrei - Verwendung gemäß der AGB im engen inhaltlichen, redaktionellen Zusammenhang mit genannter NDR-Sendung bei Nennung "Bild: NDR/video Arthouse/Nora Stoewer" (S2). NDR Presse und Information/Fotoredaktion, Tel: 040/4156-2306 oder -2305, pressefoto@ndr.de | Bild: BR/NDR/video:arthouse/Nora Stoewer

Donnerstag, 10.06.2021
22:30 bis 23:00 Uhr

  • Untertitel

ARD-alpha
2020

Die Dokumentation aus der Reihe „Wie geht das?“ zeigt den Weg der Gewürze von der Ankunft in Deutschland bis auf den Teller und erklärt, wie Gewürze in der Küche am besten genutzt werden können.

In der Firma in Dissen entstehen auf acht Stockwerke verteilt aus Wurzeln, Blättern und Früchten die Gewürze Curry, Paprika, Kardamom und Co. Bei Deutschlands größtem Gewürzhersteller werden jährlich 100.000 Tonnen Gewürze aus rund 630 unterschiedlichen Rohwaren hergestellt. Bei dem sogenannten Schütteltest wird geguckt, ob eine Paprika für die Produktion geeignet ist. Nur wenn sie rasselt, ist sie trocken genug und darf verarbeitet werden.

Eine Sonderbehandlung bekommt das teuerste Gewürz der Welt, der Safran. Denn um ein Kilogramm Safranpulver herzustellen, müssen bis zu 200.000 Krokusblüten gepflückt werden.

Das beliebteste Gewürz der Deutschen ist der Pfeffer. Und der kommt über den Hamburger Hafen unter anderem nach Empelde bei Hannover. Denn hier entsteht Pfeffer für die Industrie. Das Besondere: Schwarzer, Grüner und Weißer Pfeffer kommt von derselben Pflanze und schmeckt trotzdem unterschiedlich.

Köchin Jacqueline Amirfallah betreibt in Göttingen das Restaurant Apex und gibt Tipps für den richtigen Umgang mit Gewürzen. Sie gibt manche Gewürze, wie zum Beispiel Paprika, direkt am Anfang ins Öl, denn nur dann entfalten sie ihrer Meinung nach das richtige Aroma.

Redaktion: Gábor Toldy