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Schulfernsehen Hadzabe heißt: wir Menschen - Die letzten Jäger und Sammler in Tansania

Der alte Wildbeuter Kampala erzählt am Feuer eine Geschichte. Keine Schrift der Welt taugt, um die Klicklautsprache der Hadzabe niederzuschreiben. Die Geschichten leben. Grossväter und Grossmütter erzählen sie ihren Enkeln weiter: Sie erzählen, wie Ischoko, der Sonnengott, den Hadzabe Pfeil und Bogen gab und wie er sie in den Busch schickte um zu jagen. | Bild: BR/SWR/Feller

Mittwoch, 14.04.2021
09:30 bis 10:00 Uhr

ARD-alpha
2001

Die Hadzabe leben - heute hier, morgen dort - in der kargen Savanne im ostafrikanischen Grabenbruch. Sie sind nur noch knapp 1000 an der Zahl. Eine kleine, versteckte Gruppe von ihnen lebt fast noch so, wie unser aller Vorfahren das vor Tausenden von Jahren taten: Sie jagen und sammeln. Die Hadzabe nehmen, was die Natur ihnen gibt: Die Frauen und Kinder pflücken Beeren von den Sträuchern. Sie sammeln die Früchte der Affenbrotbäume und graben Wurzeln aus. Die Männer bringen mit Pfeil und Bogen Antilopen zur Strecke. Kaum vorstellbar, dass eine solch archaische Lebensform noch existiert. In der Eyasi-Region im Norden Tansanias, dem Stammesgebiet der Wildbeuter, scheint die Zeit stehen geblieben zu sein. Auf den ersten Blick. Und doch: Land wird knapp und knapper im 21. Jahrhundert - auch in Ostafrika. Immer mehr Hirten drängen ins Streifgebiet der Jäger und Sammlerinnen hinein. Aus einstigen Nachbarn werden Rivalen. Der Konflikt spitzt sich zu ...

Redaktion: Gerd Niedermayer

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