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alpha-expedition Länder-Menschen-Abenteuer Die Maya-Route - Belize

Das Barriereriff mit Blue Hole in Belize | Bild: WDR/WDR/Discovery Channel

Donnerstag, 05.07.2018
20:15 bis 21:00 Uhr

ARD-alpha
2014
Folge 3 von 3

Die Maya, die Gottkönige des Regenwaldes, haben vieles von ihrer uralten Kultur ins 21. Jahrhundert mitgenommen und schaffen sich Platz in der modernen Gesellschaft. Die Nachkommen der Maya sind eines der wenigen noch lebenden Urvölker Amerikas: Acht Millionen Maya verteilt auf fünf Länder.

Die Reihe führt von Mexiko über Guatemala nach Belize - eine Reise zu den Maya von heute. Belize liegt auf der Halbinsel Yucatan, grenzt im Norden an Mexiko, im Westen und Süden an Guatemala und hat 332.000 Einwohner. Die Maya machen zehn Prozent der Bevölkerung aus. Der Staat ist klein aber voller Leben, auch wegen seiner bunten Mischung: indianisch, afrikanisch und europäisch. Man nennt den Vielvölkerstaat deswegen gerne die "United Colours of Belize". Belize war bis 1981 eine britische Kolonie und ist daher der einzige zentralamerikanische Staat mit Englisch als Amtssprache.

Neben traumhaften Karibikstränden gibt es wilde Urwaldflüsse und riesige Höhlen, Kultstätten für die Rituale der Maya. In einer dieser Höhlen beginnt die Expedition mit dem Maya Andrés Novelo, der sich auf die Spuren seiner Vorfahren begibt. In den Maya-Mountains an der Grenze zu Guatemala bauen die Nachfahren der Maya heute noch Kakao an, wie zur Hochzeit ihrer Kultur. Die Bohnen für das Getränk der Maya-Götter wachsen an den Ufern des Blue Creek, einem türkisblauem Fluss mitten im Urwald.

Redaktion: Gábor Toldy