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Tiere der Heimat Die Zauneidechse

Eine Zauneidechse  | Bild: picture-alliance/dpa

Montag, 11.06.2018
09:45 bis 10:00 Uhr

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1988

Mitte März verlässt die Zauneidechse ihr Winterquartier, um sich an den ersten Sonnenstrahlen zu wärmen und nach Jagdbeute zu suchen. Die Aktivität der wechselwarmen Kriechtiere steigt mit den zunehmenden Tagestemperaturen, Ende April beginnt dann die Eidechsenbalz. Rund fünf Wochen nach der ersten Paarungszeit legt das Eidechsenweibchen - je nach Körpergröße - vier bis zwölf Eier in eine selbst gegrabene Erdhöhle. Die Eier werden durch die Wärme des Erdreiches ausgebrütet und nehmen in dieser Zeit durch ihre pergamentartigen Schalen die Feuchtigkeit aus der Umgebung auf. Zwei Monate nach der Eiablage schlüpfen die Eidechsenjungen. Die wenige Zentimeter langen Jungtiere gleichen bereits weitgehend ihren Eltern, sind selbständig und begeben sich wie die erwachsenen Tiere auf die Jagd nach Larven, kleinen Spinnen und Insekten. Neben den großen Feinden wie Greifvögel, Krähen, Fuchs und Iltis, müssen sie auch vor den erwachsenen Eidechsen auf der Hut sein - manchmal werden sie sogar von den eigenen Eltern aufgefressen.

Redaktion: Gerd Niedermayer

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