ARD-alpha

Megatrends im Dialog Wie werden wir arbeiten?

Samstag, 10.03.2018
19:30 bis 20:00 Uhr

  • Video bereits in der Mediathek verfügbar

ARD-alpha
2017
Folge 1 von 5

Moderation: Alexander Thamm

"Die Aufgabe des modernen Menschen ist es, sich selbst zu fragen, was ihm wichtig ist und wie er sein Leben mit seiner Arbeit gestalten will. Diese Aufgabe kann ihm keiner abnehmen.“, sagt der Psychologe Markus Väth. Durch Digitalisierung, Automatisierung und Globalisierung drohen Millionen Jobs verloren zu gehen und Dutzende Berufe auszusterben. Gleichzeitig steigt in vielen Industrieländern die Zahl der Erwerbstätigen. Diese werden zunehmend zu Kontrolleuren automatisierter Prozesse, immer häufiger übernehmen Maschinen die Arbeit von Menschen.
Wird die Lohnarbeit auch in Zukunft noch fester Bestandteil unseres gesellschaftlichen Zusammenlebens bleiben? Oder werden die digitalen Dampfhammer und Maschinen die gewohnte Arbeitswelt allmählich zum Verschwinden bringen? Alexander Thamm trifft sich mit Ralf Spicker, Sabine Pfeiffer und Markus Väth und spricht mit Ihnen über Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft unserer Arbeit.

Gäste: Ralf Spicker, Kurator für Maschinenbau am Deutschen Museum München; Prof. Dr. Sabine Pfeiffer, Professorin für Soziologie, Universität Hohenheim Stuttgart; Markus Väth, Psychologe

Wirtschaft, Technik, Gesellschaft: unsere Welt befindet sich im Umbruch. Was früher als gewiss und dauerhaft galt, verliert plötzlich an Bedeutung. Sowohl Krisen als auch Chancen entstehen in Bereichen, über die man einige Jahre zuvor nicht einmal nachgedacht hat.
Klingt aktuell? Ist aber von gestern! Wenige Ereignisse haben das Leben der Menschen in der westlichen Welt so nachhaltig verändert wie die Industrialisierungen des 18., 19. und 20. Jahrhunderts. „Megatrends“ nannte der US-Forscher John Naisbitt solch gesamtgesellschaftliche Umwälzungen schon 1982.
Und heute? Welche der Sorgen, Ängste aber auch Hoffnungen von damals sind für uns in Zeiten von Digitalisierung, künstlicher Intelligenz und globaler Vernetzung überhaupt heute noch relevant? Was können wir aus den bahnbrechenden Entwicklungen der Vergangenheit lernen, für unsere eigene Gegenwart und Zukunft?
Moderator Alexander Thamm trifft sich in fünf Folgen mit Wissenschaftlern und Experten in einer stillgelegten Industrieanlage, um die wichtigsten Fragen zu den Themen Arbeit, Ökonomie, Individuum, Umwelt und Mobilität zu besprechen, die uns heute und in den kommenden Jahrzehnten beschäftigen werden. Einspielfilme, Exponate und Animationen helfen dabei zusätzlich beim Verstehen unserer Welt im Wandel.

Redaktion: Werner Reuß

Wirtschaft, Technik, Gesellschaft: unsere Welt befindet sich im Umbruch. Was früher als gewiss und dauerhaft galt, verliert plötzlich an Bedeutung. Sowohl Krisen als auch Chancen entstehen in Bereichen, über die man einige Jahre zuvor nicht einmal nachgedacht hat.

Klingt aktuell? Ist aber von gestern! Wenige Ereignisse haben das Leben der Menschen in der westlichen Welt so nachhaltig verändert wie die Industrialisierungen des 18., 19. und 20. Jahrhunderts. „Megatrends“ nannte der US-Forscher John Naisbitt solch gesamtgesellschaftliche Umwälzungen schon 1982.

Und heute? Welche der Sorgen, Ängste aber auch Hoffnungen von damals sind für uns in Zeiten von Digitalisierung, künstlicher Intelligenz und globaler Vernetzung überhaupt heute noch relevant? Was können wir aus den bahnbrechenden Entwicklungen der Vergangenheit lernen, für unsere eigene Gegenwart und Zukunft?

Moderator Alexander Thamm trifft sich in fünf Folgen mit Wissenschaftlern und Experten in einer stillgelegten Industrieanlage, um die wichtigsten Fragen zu den Themen Arbeit, Ökonomie, Individuum, Umwelt und Mobilität zu besprechen, die uns heute und in den kommenden Jahrzehnten beschäftigen werden. Einspielfilme, Exponate und Animationen helfen dabei zusätzlich beim Verstehen unserer Welt im Wandel.