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Zwischen Spessart und Karwendel Spitzwegerichsalbe

Aus Spitzwegerich lässt sich nicht nur ein bekömmlicher Salat zaubern, auch als Arzneimittel hat die Pflanze einen guten Ruf wegen ihrer schmerzlindernden Wirkung. Die Hauswirtschaftsmeisterin Barbara Lorenz aus Niederbayern macht aus dem Spitzwegerich deshalb eine Salbe, die bei kleineren Weh-wehchen helfen soll.

Stand: 29.05.2020 | Archiv

Spitzwegerich und Salbe in einem Schüsselchen | Bild: BR/ Paul Enghofer

Eingesetzt werden kann der Spitzwegerich zum Beispiel gegen Juckreiz nach dem Kontakt mit Brennnesseln oder bei Insektenstichen. Frisch oder als Salbe verarbeitet lindert das Wildkraut selbst brennende Bienenstiche. Und auch bei kleineren Schrammen auf der Haut soll die Salbe helfen, indem die darin enthaltenen Wirkstoffe die Wundheilung beschleunigen.

Rezept für Spitzwegerichsalbe

Zutaten

20 g frische Spitzwegerichblätter
100 ml Olivenöl
10 g Bienenwachsperlen

 Zubereitung

Olivenöl auf circa 60 bis 70 Grad Celsius erhitzen. Die gewaschenen aber ganz trockenen Spitzwegerichblätter darin etwa 20 Minuten ziehen lassen. Danach das Öl mit den gelösten Inhaltsstoffen abseihen. Die Blätter im Sieb gut ausdrücken. Das gewonnene Öl in einem Topf wieder leicht erwärmen und die Bienenwachsperlen darin auflösen.

Flüssig in Salbendöschen abfüllen. Die Salbe soll bei kleinen Weh-wehchen schwerzstillend wirken und ist ca. ein Jahr haltbar.

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