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Verlorene Zeit? Rita Lell und Regensburg

Regensburg - das ist weit mehr als die bekannten Wahrzeichen Römermauer, Dom und Steinerne Brücke. Es sind auch die vielen verborgenen Fleckerl, die in keinem Reiseführer stehen. Rita Lell hat sie aufgespürt und darüber ein Buch geschrieben.

Stand: 14.11.2015 | Archiv

Rita Lell ist eine waschechte Regensburgerin. Wohl auch deshalb sieht sie "ihre" Stadt vielleicht mit etwas anderen Augen, als so mancher Wahlregensburger.

Eine neue Perspektive der Stadt

Verwunschene Gärten mitten in Regensburg

So hat sie schon mehre Bücher verfasst hat, etwa über die Kindheit in Regensburg in den 40er und 50er Jahren. Nun ist Rita Lells neuestes Buch erschienen. "Regensburg: Was war und was bleibt". Ein Spaziergang durch die Stadt, bei dem der Betrachter einmal nicht auf die berühmten Orte und Plätze der Stadt schaut, sondern auf die kleinen, oft verborgenen Winkel. So gehört das "Glasscherbenviertel" – das sind die kleinen, verwinkelten Gassen im Stadtwesten - genauso dazu wie der "Untere Wöhrd".

Es sind die Bewohner, die die Stadt prägen und lebenwert machen

Rita Lell im Gespräch mit Marianne Diemer, die seit 1955 in der Lederergasse wohnt.

Doch was Rita Lell vor allem interessiert sind die Menschen, die in Regensburg leben und aufgewachsen sind. Menschen, die wissen wie es früher einmal war und was heute daraus geworden ist. Also auf zu einem Stadtspaziergang, der einmal die verborgenen Seiten von Regensburg zeigt.

Tipp zum Thema:

Das Buch "Regensburg: Was war und was bleibt" von Rita Lell ist 2015 als Taschenbuch erschienen im Verlag Books on Demand und umfasst 396 Seiten. Es ist in jeder Buchhandlung erhältlich.
Bereits früher erschienen ist der Titel "Aufgewachsen in Regensburg in den 40er und 50er Jahren", der 2008 im Wartberg Verlag aufgelegt wurde. Das Buch enthält 64 Seiten.


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