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Erhellend Nürnberger Stadtbeleuchtung

Am 7. Juni 1882 ging den Nürnbergern ein Licht auf, und zwar ein elektrisches. Ging es damals nur darum, die Straßen und Plätze besser und kostengünstiger auszuleuchten, so stehen heute bei der Stadtbeleuchtung ganz andere Ziele im Vordergrund.

Stand: 08.02.2015 | Archiv

Auf Betreiben Sigmund Schuckerts und des Nürnberger Magistrates wurden 1882 der Josephsplatz und die Kaiserstrasse mit einer elektrisch betriebenen Beleuchtung erhellt. Die alten Gaslaternen hatten ausgedient. Das "Elektrische" hat seitdem das Gesicht der Stadt verändert.

LED-Technik setzt Akzente in der Nürnberger Stadtbeleuchtung

Susanne Wenninger und Norbert Hirschmann wollen bei der Nürnberger Stadtbeleuchtung künstliches Licht wirkungsvoll einsetzen.

Die Nürnberger Stadtplanerin Susanne Wenninger und der für die Technik zuständige Elektroingenieur Norbert Hirschmann wollen mit moderner LED-Technik Akzente setzen, Stimmungen erzeugen und so die Besonderheiten der Stadt hervorheben.

Ein besonderes Problem bildet dabei die Pegnitz. Sie fließt durch die Altstadt und bildet im Beleuchtungskonzept der Stadtplanung eine herausragende Rolle. Da Wasser nur indirekt beleuchtet werden kann, versuchen Susanne Wenninger und Norbert Hirschmann über Spiegelungen von Brücken und Bäumen den Fluss auch bei Nacht erlebbar zu machen.

Norber Hirschmann testet die Beleuchtung am historischen Weinstadel.

Die Anleuchtung von Bauwerken erproben sie mit Hilfe von animierten Computergraphiken, bauen dafür Brückenmodelle und probieren die neuen LED-Lampen auch vor Ort aus. Ein Nebeneffekt der neuen Beleuchtungstechnik ist der geringere Strombedarf der LED-Lampen. Sie helfen dem Stadtkämmerer Geld zu sparen. Nürnberg leuchtet, das wird immer augenfälliger.


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