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Rezepte Hefebrezen oder Krapfen

Viele fürchten sie, die Hefe. Sie ist eine Diva, die keine Zugluft verträgt und ständig bei Laune gehalten werden will. Wie der Teig gelingt und wie man daraus Hefebrezen oder Krapfen machen kann, verraten wir hier.

Stand: 21.01.2015 | Archiv

Backen mit Hefe | Bild: BR

So gelingt ein guter Hefeteig:

So gelingt ein guter Hefeteig

1. Dampferl

Wichtig: alle Zutaten am besten schon am Vorabend aus dem Kühlschrank nehmen. Nichts sollte kalt sein.
Die Hälfte des Mehls in die Schüssel geben, eine Mulde machen. Hefe in eine Tasse bröseln und ein bisserl lauwarme Milch und Zucker dazu geben und verrühren. Dann die Tasse auf die Mulde schütten.
Dampferl zudecken (wichtig: Keine Kälte, kein Zug!) und warm, aber nicht zu heiß (z.B: vor Herd oder Heizung oder im warmen Wasserbad) ca. 10-15  Minuten gehen lassen.
Tipp: Wenn man noch ein bisserl Zucker drüberstreut geht es noch schneller!

2. Hauptteig

Dann die nicht kalten Eier, und nach und nach Öl oder Butter und Margarine, die restliche Milch, Mehl, Prise Salz, ggf. Zitronenschale oder Rum zugeben.
Wichtig: Ausschlagen  bis der Teig Blasen schlägt.
Zudecken und wieder warm gehen lassen. Diesmal länger, ca. 20-30 Minuten.
Tipp: Wenn man den Tag vor dem Zudecken noch mit Mehl oder Butter bestreicht trocknet er nicht aus, kriegt keine Risse und ist, gerade bei Hefebrezen, leichter zu verarbeiten.

3. Formen

Wenn der Teig doppelt aufgegangen ist, kann man ihn weiterverarbeiten.
Nach dem Formen den Teig in der Reine (Rohnudeln), im Topf (Dampfnudeln) oder auf seiner entsprechenden Unterlage noch einmal zudecken und kurz Gehen lassen. Ein paar Minuten reichen. Nur dann wir er wirklich ganz locker und geht auf.

Hefebrezen oder Krapfen (Auszogne) von Maria Blöchl

Zutaten für den Teig:
500 Mehl 
42 g frische Hefe
60 g Butter
60 g Zucker
2 Eier für Krapfen / 3 Eigelb für die Hefebrezen
Abgeriebene Zitrone und ein halber Teelöffel Salz
Lauwarme Milch ca. 250 ml, je nach Gefühl

Teig wie oben beschrieben zubereiten.
In der Fritteuse ausbacken - in einer Stange Pflanzenfett und 250g Butterschmalz.


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