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Lifehacks Nico testet Internet-Tricks und -Tipps

"Wir in Bayern"-Online-Experte Nico Hilebrand-Thorbecke hat mal wieder unzählige Lifehacks im Internet gesichtet und uns vier Tipps rausgesucht, die seiner Meinung nach das Leben wirklich erleichtern können.

Stand: 21.01.2020

Wir in Bayern Online-Experte und „Lifehack-Tester“ im "Wir in Bayern"-Studio. | Bild: BR

Analoger Fotofilter

Vor allem in sozialen Netzwerken ist er fast nicht mehr wegzudenken: Der Fotofilter. Mithilfe digitaler Programme lassen sich Fotos vielfältig bearbeiten. Sehr beliebt sind hierbei sogenannte "Sepiafilter", die dem Foto die bräunliche Optik längst vergangener Jahrzehnte verleihen. Doch was tun, wenn man keine Hard- oder Software für derartige Bildbearbeitung hat? Dann gibt es einen schnellen und einfachen Trick, analoge Fotos künstlich derart altern zu lassen: Die Bilder in eine Auflaufform legen und mit Cola übergießen, bis alles bedeckt ist. Nach einigen Stunden hat die koffeinhaltige Brause ihre Arbeit getan. Je länger das Foto in der Cola badet, desto stärker ist der Effekt. Anschließend aus der Schale nehmen, trocknen lassen, fertig!

Salatkopf "entstrunken"

Um einen klassischen Eisbergsalatkopf von seinem Strunk zu entfernen, werden die meisten von uns zum großen Küchenmesser greifen. Falsch ist das nicht, aber es geht auch ohne Messer, und das sogar schneller, einfacher und ressourcensparender als auf die herkömmliche Methode: Nehmen Sie den Salatkopf in beide Hände und halten Sie ihn über einem Schneidebrett in der Luft. Den Kopf im festen Griff nun mit viel Kraft auf das Schneidebrett schlagen, nicht loslassen! Wenn der Aufprall stark genug war, hat sich der Strunk von sämtlichen Salatblättern getrennt und Sie können ihn wie einen Stöpsel einfach rausziehen.

"Notfall-Spikes" für die Schuhe

Draußen ist Blitzeis und Sie haben kein passendes Schuhwerk? Mit diesem Lifehack - der zugegeben nicht jedermanns/jederfraus Sache sein könnte - kommen Sie zumindest sicher bis zum nächsten Schuhgeschäft. Ihre teuren Markenschuhe sollten Sie hierfür allerdings nicht opfern: Nehmen Sie ein paar Schuhe aus Ihrem Schrank, deren Sohle mindestens 1 cm dick ist, und von denen Sie sich emotional ohnehin schon verabschiedet haben. Nun mit Hilfe eines Akkuschraubers an den entsprechenden Stellen an Ferse und Ballen der Schuhsohle kleine, kurze (!) Rundkopfschrauben anbringen. Fertig ist der selbstgemachte Stollenschuh! Über ihr gutes Parkett sollten Sie damit jedoch nicht gehen.

Zur Video-Anleitung von BR24

Flasche mit Zeitung öffnen

Ist eine Flasche mit einem Kronkorken verschlossen, aber kein Flaschenöffner zur Hand, lässt sie sich mit allerlei anderen Gegenständen aufhebeln. Fein raus sind da in der Regel die Raucher*innen, die mit ihrem Feuerzeug grundsätzlich einen potentiellen Flaschenöffner bei sich tragen. Doch Rauchen ist ungesund und außerdem haben Kronkorken die unschöne Angewohnheit, mit ihrem scharfen, gezackten Rand die sie öffnenden Gegenstände zu ruinieren, denn ohne Scharten und Kratzer geht es nicht.

Aber es geht anders: Nehmen Sie eine große Seite einer Tageszeitung, breiten Sie sie flach vor sich aus, und beginnen Sie sie zu falten. Zunächst längs, quasi zu einer "Stockform", und nun quer, sodass eine große Krampe entsteht, wie Sie sie eventuell noch aus ihrer Schulzeit kennen. Diese "XXL-Krampe" ist so hart und stabil, dass sie damit den Kronkorken aufhebeln können. Hierzu ist allerdings selbstverständlich etwas Kraft und Übung erforderlich. Eine kurze Anleitung für Rechtshänder*innen: Nehmen Sie die zu öffnende Flasche fest in die linke Hand, so dass Ihr Zeigefinger ca. 1-2 cm unterhalb des Kronkorkens aufliegt. Der Abstand hängt von der Dicke Ihrer "Zeitungs-Krampe" ab. Nun die Krampe in einem 45° Winkel so ansetzen, dass sie zwischen Zeigefinger und Korken eingeklemmt ist. Wenn sie nun eine zügige Hebelbewegung nach unten durchführen, sollte der Korken von der Flasche fliegen. Vorsicht, dass nichts ins Auge geht - und wohl bekomm's!


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