BR Fernsehen - Wir in Bayern


12

Wir in Bayern | Rezepte Entengröstl mit Blaukraut und Schupfnudeln

Feines Fleisch und knusprige Haut, so lieben wir Entenbraten. Michaela Hager zeigt uns, wie wir in Zweitverwertung ein erstklassiges Gericht daraus zaubern können und zwar ein Entengröstl mit Blaukraut und Schupfnudeln.

Stand: 21.12.2018

Entengröstl mit Blaukraut und Schupfnudeln | Bild: Stefanie Kühn

Herunterladen & ausdrucken Format: PDF Größe: 171,06 KB

Rezept für 4 Personen

Entengröstl

  • 600-700 g gegartes Entenfleisch vom Vortag, ohne Knochen, in feine Scheiben geschnitten
  • 1 rote Zwiebel, geschält, fein geschnitten
  • 1 TL Butterschmalz
  • 200 ml Entensoße vom Vortag
  • Salz, Pfeffer und Majoran zum Würzen

Zubereitung
Butterschmalz in eine Pfanne geben, Entenfleisch darin ca. zwei Minuten hellbraun rösten. Zwiebel zugeben, kurz mitrösten und das Gröstl mit Salz und Pfeffer abschmecken. Zuletzt die Entensoße angießen und alles noch einmal gut vermischen.

Blaukraut

  • 1 Kopf Blaukraut
  • 1 große Zwiebel, geschält, fein geschnitten
  • 3 Äpfel, mit Schale, fein geschnitten
  • 4 EL Preiselbeeren
  • ca. ¼ l Apfelsaft
  • ca. ¼ l Rotwein
  • etwas Brühe
  • 3 Lorbeerblätter
  • 5 Wacholderbeeren
  • 2 Nelken
  • 8 Pfefferkörner
  • 1 Msp. Zimt
  • etwas Butterschmalz
  • 2 EL roher Milchreis
  • Salz, Pfeffer aus der Mühle zum Würzen

Zubereitung
Butterschmalz im heißen Topf schmelzen und Äpfel und Zwiebel kurz darin andünsten. Blaukraut putzen, vom Strunk befreien und nicht zu fein hobeln. Kraut zu den Äpfeln und Zwiebeln geben und kurz mitdünsten lassen. Preiselbeeren und Gewürze zugeben und Apfelsaft, Brühe und Rotwein zugießen. Falls Sie das Blaukraut etwas gebunden haben wollen, jetzt den Milchreis zugeben. Alles mit Salz und Pfeffer abschmecken, je nach Geschmack noch Preiselbeeren zugeben. Bei mäßiger Hitze weich dünsten. Je nach Alter und Größe hat das Kraut unterschiedliche Garzeiten, junges Kraut braucht ca. 40 bis 60 Minuten.

Tipp

Beim Abschmecken ist die Balance zwischen den verschiedenen Zutaten wichtig. Frische und Säure bringen Äpfel, Apfelsaft und Rotwein ins Gericht, das Gegengewicht dazu sind Preiselbeeren und Gewürze. Und Achtung - nicht zu viel salzen!

Schupfnudeln

  • 500 g mehlige Kartoffeln
  • 120 g Wiener Griessler (doppelgriffiges Mehl)
  • 2 Eigelb
  • Salz, Muskat zum Würzen
  • 50 g Butter für den Schupfnudelteig
  • Butter zum Anbraten  

Zubereitung
Kartoffeln kochen, ausdampfen lassen, noch heiß schälen und sofort durch die Presse drücken. Auf einem Blech ausbreiten, auskühlen lassen und trocknen. Mit einer Prise Salz und Muskat würzen. Flüssige Butter mit Eigelb vermischen und über die Kartoffeln geben. Wiener Griessler zugeben und rasch einen Teig kneten. Aus dem Teig zwei gleich dicke Rollen formen, walnussgroße Stücke abschneiden und diese leicht mit Mehl bestäuben. Teigstücke zwischen den Handflächen zu Schupfnudeln rollen, in reichlich siedendem Salzwasser ziehen lassen, bis sie oben schwimmen und dann sofort in kaltem Wasser abschrecken. Schupfnudeln mit Butter in der Pfanne goldgelb anbraten.

Gebratene Apfelspalten

  • 3 kleine Äpfel
  • Butter zum Anbraten
  • etwas Abrieb von der Bio-Orange

Zubereitung
Die Äpfel in Spalten schneiden und in Butter kurz von beiden Seiten anbraten und den Orangenabrieb darüber geben.

Anrichten
Entengröstl mit Blaukraut, Schupfnudeln und Apfelspalten auf Tellern anrichten und gleich servieren.

Viel Spaß beim Nachkochen wünscht Ihnen Michaela Hager!


12