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Wir in Bayern | Rezepte Seelachs "peperonata" mit Spinat in Tomatensoße

Deborah Ferrini Kreitmair empfiehlt Fisch auf italienische Art. Sie hat Seelachs mitgebracht, der erst paniert und dann in einer Öl-Wein-Mischung im Ofen gebacken wird. Dazu gibt es Paprikagemüse und Spinat in Tomatensoße.

Stand: 14.01.2020 | Archiv

Seelachs "peperonata" mit Spinat in Tomatensoße Format: PDF Größe: 155,07 KB

Rezept für 4 Personen

Seelachs mit Paprika

  • 800 g Seelachs, in Stücken à ca. 200 g
  • 80 g Semmelbrösel
  • etwas Abrieb von der Zitronenschale
  • 4 Blätter Salbei, Blätter fein geschnitten
  • ½ Bd. Petersilie, Blätter fein geschnitten
  • 1 Zweig Rosmarin, Nadeln, fein geschnitten
  • 100 ml Wein
  • 400 g Paprika, rot und gelb, in Streifen geschnitten
  • 1 Bd. Basilikum
  • 2 EL Pinienkerne, geröstet
  • 1 Knoblauchzehe, geschält, fein geschnitten
  • 100 g Zwiebel, geschält, fein geschnitten
  • ½ TL Chiliflocken
  • Olivenöl
  • Salz, Pfeffer

Zubereitung
Olivenöl in einer Pfanne erhitzen, Knoblauch zugeben und kurz goldgelb anbraten lassen. Paprika und Zwiebel mit ein paar Blättern Basilikum untermischen und Gemüse kurz scharf anbraten. Dann die Hitze verringern und weitere fünf Minuten köcheln lassen. Mit Salz und Chiliflocken nach Geschmack würzen. Dann die Pinienkerne gut untermischen, das Kochfeld abstellen und die Pfanne mit Deckel abgedeckt beiseitestellen.

In einer Schüssel die Soße für den Seelachs mit 2 EL Olivenöl, Wein und Pfeffer anmischen. In einer zweiten Schüssel die Kräuter, 2 EL Olivenöl, Semmelbrösel und geriebene Zitronenschale geben und alles miteinander gut vermengen. Den Seelachs in der Semmelbrösel-Mischung panieren und in eine Reine legen und mit der Öl-Wein-Mischung übergießen. Im Ofen bei 180 Grad Umluft ca. 15-20 Minuten garen.

Sobald der Seelachs fertig gegart ist und eine leichte braune Kruste bekommen hat, zusammen mit der Paprika auf einem Teller anrichten und mit ein paar frischen Basilikum-Blättern dekorieren.

Wissenswert

Die Fischsorte Seelachs hat nichts mit Lachsen zu tun, sondern gehört zu den dorschartigen Fischen. Ihren etwas in die Irre führenden Namen bekam sie Anfang des 19. Jahrhunderts, als der echte Lachs immer seltener zu finden war und man den Seelachs aufwerten wollte.

Spinat in Tomatensoße

  • 600 g Spinat
  • 4 Knoblauchzehen, geschält, fein geschnitten
  • 400 g passierte Tomaten
  • 2 Zweige Basilikum, fein geschnitten
  • 1 kleiner frischer Peperoncino, fein gehackt
  • 50 g Pecorino mit Pfeffer (aus Sizilien), alternativ Pecorino Romano oder Parmesan, gehobelt
  • Olivenöl, Salz

Zubereitung
Den Spinat putzen, waschen, grob hacken und dann zusammen mit einer Prise Salz (ohne Wasser) in einen Topf geben. Zugedeckt bei mittlerer Temperatur etwa 5 Minuten halbgar garen, dabei ab und zu umrühren. Danach den gegarten Spinat vorsichtig ausdrücken, um das restliche Wasser zu entfernen.

In einer Pfanne 4 EL Olivenöl erhitzen. Den Knoblauch darin goldgelb anbraten. Tomaten zugeben und mit Basilikum und Peperoncino ca. 10 Minuten etwas einkochen lassen. Dann den Spinat zugeben und weitere 5 Minuten köcheln lassen. Kurz vor Garende den Pecorino untermischen. Mit Salz und Pfeffer (nur wenn Sie Pecorino ohne Pfeffer oder Parmesan nehmen) abschmecken.

Anrichten
Seelachs mit den Paprika und Spinat in Tomatensoße auf Tellern anrichten und gleich servieren.

Viel Spaß beim Nachkochen wünscht Deborah Ferrini Kreitmair!


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