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Autobahngeschichten Zwischen Feuchtwangen und Würzburg

Schon im Mittelalter war die Strecke, wo heute die A7 zwischen Feuchtwangen und Würzburg verläuft, Teil einer wichtigen Handelsroute bis nach Rom. Autorin Sylvia von Miller hat sich die Geschichten der Menschen dort erzählen lassen.

Stand: 07.05.2016 | Archiv

Ein Film von Sylvia von Miller

Die A7 ist die längste Autobahn in Deutschland. Vom Norden bis in den Süden, von Dänemark bis Österreich durchquert sie das Land. In den 1920er-Jahren geplant, wurde erst in den 1980er-Jahren mit dem Abschnitt zwischen Würzburg und Feuchtwangen einer der letzten Teile der 962 Kilometer langen Strecke fertiggestellt.

Gesa Lottmann ist Falknerin auf Schloss Schillingsfürst nahe der A7.

Nördlich von Feuchtwangen verläuft die Autobahn über die Frankenhöhe, danach durch das Taubertal bei Rothenburg und über den Main bei Marktbreit. Schon im 8. Jahrhundert führte eine mittelalterliche Handelsstraße von Fulda über Würzburg nach Augsburg und Rom. Sie hatte bis Ende des 19. Jahrhunderts Bestand.

Unterwegs zwischen mittelalterlichen Städten und Fotovoltaikanlagen

Bäcker Günther Stefan bäckt aus Semmelteig sogenannte "Weinblätter" in Frickenhausen.

Seit 30 Jahren ist die A7 der moderne Reiseweg für Güter und Menschen auf dieser Strecke. Schon jetzt müssen zwischen dem Kreuz Feuchtwangen und dem Kreuz Würzburg die gesamte Fahrbahn und viele der Brücken erneuert werden. Die Geschichte dieses Landes ist von der Autobahn aus sichtbar. Wehrkirchen, Schlösser, mittelalterliche Dörfer und Städte säumen den Verlauf der A7. Aber auch Gipsbrüche und Fabriken, Windräder und Fotovoltaikanlagen prägen die Landschaft. Vieles, was nur für Momente im Vorbeifahren sichtbar wird, hat Filmautorin Sylvia von Miller aus der Nähe angesehen. Die Menschen, die dort leben, haben dem BR-Team ihre Geschichte erzählt.


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