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Geschichten aus der Weststeiermark Von Stainz zum Gaberl

Nur Wein aus der Steiermark darf sich Schilcher nennen. In Buschenschänken wird er oft direkt am Hof des Winzers ausgeschenkt. Autor Meinhard Prill ist durch die Region bis in die Obersteiermark hinauf aufs Gaberl gereist.

Stand: 09.09.2016 | Archiv

Ein Film von Meinhard Prill

Das Dorf Salla liegt auf dem Weg aufs Gaberl.

Die Weststeiermark ist das Land des Schilchers, jenes Roséweins, über den Papst Pius VI. Ende des 18. Jahrhunderts notierte, als er durch Stainz kam, gut 30 Kilometer westlich von Graz gelegen: "Sie haben uns einen rosaroten Essig vorgesetzt, den sie Schilcher nannten." Heute ist der Schilcher ein kultivierter und hochgeschätzter Wein, was er auch Erzherzog Johann zu verdanken hat, dem Schutzherrn der Steiermark. Wie so vieles hat er im 19. Jahrhundert auch den Schilcheranbau rund um Stainz reformiert. 

Franz Graf von Meran, Ur-Ur-Ur-Enkel des Erzherzogs Johann, lebt in Stainz.

Von Stainz aus führt eine alte, schon von den Römern benutzte Straße in die Obersteiermark, durch das alte Braunkohlerevier um Voitsberg, an dessen Exploration sich der Erzherzog ebenfalls beteiligte, sowie durch den Sallagraben hinauf aufs Gaberl, dem fast 1600 Meter hohen Pass. Stubalpe heißt diese Gegend, und sie dürfte eine der unbekanntesten der Steiermark sein. Meinhard Prill hat sich umgesehen in der Region und sich auch mit dem Ur-Ur-Ur-Enkel des Erzherzogs unterhalten.


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