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Flächenverbrauch in Bayern

Stand: 18.01.2021

Die Themen:

  • Realpolitik: Gewerbegebiet statt Artenvielfalt
  • Ausgleichsflächen: Kein Schadenersatz für die Natur
  • Bodenleben: Was Mikroorganismen leisten 
  • Retten statt abreißen: Alte Ortskerne neu belebt
  • Im Gespräch: Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger und Bund Naturschutz-Vorsitzender Richard Mergner

Landschaft von oben  | Bild: BR zum Video Bayern Fakten zum Flächenfrass in Bayern

Die Fläche Bayerns ist zu über 80 Prozent bedeckt von Feldern und von Wald. Doch eben nicht nur. Jedes Jahr erhebt das Statistische Landesamt die Zahlen zur Flächennutzung. In einem Jahr kommt dabei rein rechnerisch eine Fläche zusammen, die halb so groß ist wie der Chiemsee. [mehr]


Wald | Bild: BR zum Video Realpolitik Gewerbegebiet statt Artenvielfalt

Täglich werden in Deutschland 56 Hektar Fläche verbaut. Fast doppelt so viel wie in der Deutschen Nachhaltigkeitsstrategie mit 30 Hektar angestrebt. Doch wir tun uns schwer mit dem Flächensparen. Bayerns Flächenverbrauch stagniert seit einigen Jahren um die 10 Hektar. Dabei gehen oftmals auch wertvolle Ökosysteme verloren. [mehr]


Hubert Aiwanger | Bild: BR zum Video Gespräch mit ... Hubert Aiwanger, Wirtschaftsminister, Freie Wähler

Der Kampf gegen den Flächenverbrauch ist ein Kampf für die Zukunft. Zuständig ist das Bayerische Wirtschaftsministerium. Minister Hubert Aiwanger setzt auf Freiwilligkeit und lehnt gesetzliche Vorgaben ab. [mehr]


Boden | Bild: BR zum Video Bodenleben Was Mikroorganismen leisten

Fläche sparen heißt, Boden bewahren. Was den meisten von uns nicht bewusst ist: Wir haben nicht unendlich viel Boden und die Ressource Boden ist nicht erneuerbar! Sepp Braun sieht in den Böden auch die Lösung für eines unserer größten Probleme: den Klimawandel. [mehr]


Wald und Schnee | Bild: BR zum Video Ausgleichsflächen Kein Schadenersatz für die Natur

Ausgleichsflächen sind ein Rechtsanspruch auf Schadenersatz für die Natur, wenn sie versiegelt oder verbaut wird. Das Ganze hat aber einen Haken: Diejenigen, die den Eingriff in die Natur planen, sind oft auch die Gleichen, die den Ausgleich festlegen und hinterher kontrollieren sollen, dass der Ausgleich auch kommt. Das klappt allzu häufig nicht. [mehr]


Richard Mergner | Bild: BR zum Video Gespräch mit ... Richard Mergner, Vorsitzender vom BUND Naturschutz in Bayern

Im Landkreis Augsburg ist eine weitere Schnellstrasse geplant: die Osttangente. Das Problem: Die Trasse würde wieder Wälder, die Lech-Auen, die Kissinger Heide - ein Naturschutzgebiet - zerstören. Auch das Trinkwasser ist in Gefahr. Viele Naturschützer kämpfen dagegen an. Dazu Richard Mergner, Vorsitzender vom BUND Naturschutz in Bayern. [mehr]


Altes Haus | Bild: BR zum Video Retten statt abreißen Alte Ortskerne neu belebt

Flächen sparen, den Bestand schützen, modernisieren statt neu zu erschließen oder auf ein Häuschen im Neubaugebiet verzichten und auf weniger Raum im Ortskern leben - so könnten Gemeinden erhalten bleiben. Ein Beispiel aus dem Bayerischen Wald. [mehr]


gepflügter Acker | Bild: colourbox.com zum Artikel Humus im Boden Grundlage unseres Lebens

Der Mensch lebt nicht nur auf, sondern vor allem vom Boden - insbesondere vom darin enthaltenen Humus. Er bestimmt den Ertrag der Ernte, verhindert Überschwemmungen und bindet Kohlenstoffdioxid. Was aber ist Humus eigentlich? [mehr]


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