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Krimi Tatort: Mia san jetz da wo's weh tut

In "Mia san jetz da wo's weh tut" sind Batic und Leitmayr im Rotlichtmilieu unterwegs und lösen Ereignisse aus, die alles nur noch schlimmer machen.

Stand: 08.03.2020

Manchmal läuft alles anders. Eigentlich war der Mord an einer jungen, rumänischen Prostituierten ein Routinefall, der geständige Mörder schnell gefunden und verurteilt.

Filminfo

Originaltitel: Tatort: Mia san jetz da wo's weh tut (D, 2015)
Regie: Max Färberböck
Drehbuch: Max Färberböck, Catharina Schuchmann
Darsteller: Miroslav Nemec, Udo Wachtveitl, Ferdinand Hofer, Stefan Betz, Robert Joseph Bartl, Max von der Groeben
16:9, Surround, VT-UT, Audiodeskription

„Milieu, Ivo, schon mal gehört: Er blau, braucht Geld, sie schreit, Ende“, meint Leitmayr, aber Batic ist unruhig. Zwei Tage später haben sie nicht nur eine Reihe von Ermittlungsfehlern am Hals, sondern eine Tragödie losgetreten, die einen Menschen nach dem anderen mitsichreißt.

Ein Jubiläumstatort mit einem Fall, bei dem sich die Polizei besser rausgehalten hätte.

Udo Wachtveitl, Regisseur Max Färberböck und Miroslav Nemec (von links) bei der Drehbesprechung

"Udo Wachtveitl und Miroslav Nemec haben nicht nur ihre eigene Lebenszeit über 25 Jahre in Batic und Leitmayr investiert. Sie sind auch bei jeder Buchentwicklung immer wieder neu darum bemüht, ihre Figuren zu wahren und gut weiterzuführen. Wenn Schauspieler ihre Figuren über eine so lange Zeit mitentwickeln, verbinden sich Darsteller und Figur, denn die Figuren leben immer auch aus den Persönlichkeiten ihrer Darsteller heraus.

Als Leitmayr 2013 in Max Färberböcks Tatort ‚Am Ende des Flurs‘ mit einem Messer verletzt wurde und kurz unklar war, ob er überlebt, haben die Zuschauer massiv protestiert. Niemand wollte Batic und Leitmayr getrennt sehen. Niemand wollte hinnehmen, dass es die beiden zusammen nicht mehr gibt.

Auch wenn Batic und Leitmayr manchmal über ihre Freundschaft frotzeln: Über 70 Fälle haben sie inzwischen gemeinsam gelöst und kamen dabei immer wieder schmerzhaft an die Grenzen der Belastbarkeit. Dahin, „wo es weh tut“, weil das Geschäft mit der Wahrheit eben nicht einfach ist. Auch nicht nach 25 Jahren Dienstzeit."

Stephanie Heckner, BR Tatort-Redakteurin


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