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Ostern in Rom Gottesdienst mit Papst Franziskus und Segen "Urbi et Orbi"

Unter einem klaren Frühlingshimmel hat Papst Franziskus auf dem Petersplatz in Rom den traditionellen Ostersegen Urbi et orbi, der Stadt und dem Erdkreis, erteilt. Nord- und Südkorea, Venezuela, Urkaine, Syrien - in seiner Ansprache rief der Papst zu mehr Anstrengungen für den Frieden weltweit auf und zur Wahrung des Völkerrechts.

Von: Elisabeth Möst/Friederike Weede

Stand: 01.04.2018

Ostern in Rom mit Papst Franziskus. | Bild: Honorarfrei lediglich für Ankündigungen und Veröffentlichungen im Zusammenhang mit obiger BR-Sendung bei Nennung: Bild: BR/Johannes Moths. Die Nutzung im Social Media-Bereich, sowie inhaltlich andere Verwendungen nur nach vorheriger schriftlicher Vereinbarung mit dem BR-Bildarchiv, Tel. 089 / 5900 10580, Fax 089 / 5900 10585, Mail Pressestelle.foto@br.de

Seit fünf Jahren ist Papst Franziskus im Amt, und er geht konsequent seinen Weg. Der 81-jährige treibt die schwierige Reform des Vatikans weiter voran, kümmert sich in persönlichen Begegnungen immer wieder um Menschen, die am Rande der Gesellschaft stehen und ruft – wie auch in seiner Fastenbotschaft – zu Umkehr und Bescheidenheit auf. Beides lebt er vor, in seinen Gesten, auf seinen Reisen, in seinen Predigten.

Syrien, Korea, Venezuela - Franziskus mahnt zu Frieden in der Welt

In seiner Osteransprache von der Benediktionsloggia des Petersdoms aus spendete Franziskus zahlreichen Besuchern aus verschiedenen Ländern, die sich auf dem Petersplatz versammelt hatten den traditionellen Ostersegen "Urbi et orbi" - der Stadt und dem Erdkreis.

Die Ansprache des Papstes im Wortlaut Format: DOCX Größe: 22,67 KB

In seiner Ansprache zeigte sich Franziskus gewohnt politisch, forderte ein Ende des "schier endlosen" Kriegs in Syrien und Versöhnung für das Heilige Land. In Israel hatte es kürzlich bei Demonstrationen von Palästinensern mehrere Todesopfer gegeben. Auch die verfeindeten Nachbarstaaten Süd- und Nordkorea ermahnte der Papst dazu, friedlich aufeinander zu zu gehen.

Jedes Jahre kommen Tausende Pilger aus aller Welt nach Rom, um an den Osterfeierlichkeiten teilzunehmen. Millionen Menschen verfolgen die Messe und den Segen über Fernsehen, Radio und Internet.

Es kommentierten Monsignore Erwin Albrecht und Elisabeth Möst.

Redaktion: Elisabeth Möst


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