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Projekt-Seminar Was fehlt der Rose?

Den Rosen in Freising das Leben einfacher machen. Das ist Ziel des P-Seminars "Diagnose von Schaderregern als Basis für einen nachhaltigen Pflanzenschutz" am Camerloher-Gymnasium.

Stand: 21.06.2019

Vom Garten ins Labor

Rosen wachsen in Freising an vielen Standorten. Unter anderem auch im Rosengarten am Fürstendamm. Und in dem sind heute fünf Schüler der Oberstufe des Camerloher-Gymnasiums unterwegs. Denn einige Pflanzen haben fleckige Blätter oder sind von Blattläusen befallen. Die Schüler wollen herausfinden, was genau den Rosen fehlt und Hinweise erarbeiten, was getan werden kann. Etwa eine Verbesserung des Standorts oder die Wahl passender und widerstandsfähiger Sorten.

Langfristiges Projekt

Das P-Seminar „Diagnose von Schaderregern als Basis für einen nachhaltigen Pflanzenschutz“, wurde von der Hochschule Weihenstephan-Triesdorf initiiert. Pflanzenschutzexperte Thomas Lohrer betreut den heutigen Tag.
Gestartet ist das Projekt im Herbst 2018 und zieht sich über 15 Monate, um in allen Vegetationsstadien der Rosen Proben sammeln zu können. Erst gab´s Theorie im Klassenzimmer und anschließend die Praxis. Die Schülerinnen und Schüler sammeln Triebe und Blätter befallener Rosen, um sie später im Labor genauer zu untersuchen.

"Ziel ist es, dass die Schüler das Thema wissenschaftliches Arbeiten ein bisschen kennenlernen."

Thomas Lohrer

Im Labor der Hochschule sitzen normalweise Studentinnen und Studenten, beispielsweise aus dem Gartenbau. Die Schüler benutzen dieselben Werkzeuge und Hilfsmittel. Mikroskop, Binokular und Fachliteratur helfen beim Bestimmen.

Mehltau, Sternrußtau oder Rosenrost – die genaue Diagnose entscheidet darüber, ob eingegriffen werden muss. Während der 15 Monate untersuchen die Schüler noch weitere Rosenstandorte in Freising. Am Ende des Projekts präsentieren die Schüler ihre Ergebnisse den Freisinger Stadtgärtnern.

Internet-Tipp

Mehr Infos zum Projekt finden Sie hier: