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Österlicher Garten Landgarten bei Dorfen

In Esterndorf im oberbayerischen Landkreis Erding liegt der Garten der Familien Hibler und Lechner. Mutter und Tochter legen Wert auf einen schönen Garten, den sie für die Festtage an Weihnachten und Ostern besonders herausputzen.

Stand: 12.04.2019

Ein Garten mitTradition

Der Garten hat eine lange Tradition, schon die Mutter von Elisabeth Hibler hat ihn seinerzeit bepflanzt. Jetzt, wo Ostern vor der Tür steht, schmücken die beiden Frauen den Garten. Früher hat Elisabeth Hibler noch viel mehr im Garten gemacht. Heute teilen sich Mutter und Tochter die Arbeit. Die vielen bunten Eier müssen aufgehängt werden, die hölzernen Osterhasen rund um den kleinen Brunnen aufgestellt werden.

Osterglocken teilen

Weil Elisabeth Hibler die starke Frühjahrssonne nicht mehr so gut verträgt, macht sie manchmal eine Pause in der Gartenlaube und schaut der Tochter beim Dekorieren und Garteln über die Schulter. Denn der Garten muss schließlich so schön werden wie jedes Jahr. Aber ausgerechnet die Osterglocken – im Christentum Symbol für Auferstehung und das ewige Leben - machen den beiden Sorgen. Die Märzenbecher, wie sie die gelben Narzissen in dieser Region nennen, blühen deutlich weniger als sonst. Die beiden Frauen glauben, dass die Zwiebeln, in denen die Pflanzen überdauern, im vergangenen trockenen Sommer Schaden genommen haben.

Ostern kann kommen!

Am späten Nachmittag dann ist der Garten endlich so geschmückt und hergerichtet, dass Ostern kommen kann. Und weil der Osterhase bekanntlich keine Eier legt, sind für die richtigen Ostereier dann die Hühner vom Hiblerhof zuständig. Es sind Zwerg-Cochin, eine alte chinesische Rasse. Eine Henne hat sich schon länger in den Stall zurückgezogen. Und tatsächlich legt sie ein Ei – das erste für den Osterkorb. So kann die österliche Vorfreude beginnen...