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5 Tipps zum Nachmachen Muttertag

Ein Muttertags-Geschenk aus leeren Dosen, Milchflaschen oder Taschentuchboxen? Das geht! Wie schnell, einfach und schön, zeigt Floristin Julia Hostlowsky.

Stand: 04.05.2018

Tipp 1: Verkleidete Flaschen

Dafür braucht es einfach leere Milch- oder Sahneflaschen, bunte Bänder oder Stoffbahnen und zwei bis drei Blüten. Julia Hostlowsky verwendet als erstes ein breites Leinenband und verkleidet so den „Bauch“ der Milchflasche. Anschließend kommt ein Filzband und ein Stück Spitze zum Einsatz und schon können die Blüten in die selbst kreierte Vase. Eine Rose und etwas Beiwerk reichen und die erste Muttertags-Idee ist fertig.

Tipp 2: Ein Herz aus Zweigen

Dazu verwendet die Floristin zwei Triebe des Hartriegels. Den gibt es mit orange, rot oder gelb gefärbter Rinde. Eine Hand hält die beiden Triebe in der Mitte fest, mit der anderen Hand biegt man je einen Zweig nach links und den anderen nach rechts herunter. Mit etwas Schmuckdraht umwickelt entsteht so ein Herz. Ein Saugnapf und ein Reagenzröhrchen noch mit Rebdraht befestigen, einige Bänder dazu und eine Blüte – fertig ist das Herz zu Muttertag.

Tipp 3: Blumen in der Box

Flowerboxen sind gerade ein absolutes Trendthema. In speziell entwickelte und gestylte Boxen werden dabei frische Blüten eingesteckt. Teure Boxen braucht Julia Hostlowsky für ihre Variante der „Flowerbox“ nicht. Heute gibt’s Kosmetik- oder Taschentücher häufig in dekorativen Kartons, viele ohne Label oder Werbung. Sind alle Tücher aufgebraucht, umwickelt die Floristin ein passendes Stück Steckschaum mit Folie und hat so eine eigene Blumenbox zum Stecken. Mit Hilfe einer Hortensienblüte ist der Steckschaum schnell versteckt. Dann noch einige kleine Margeriten, Frühlingsblumen oder Rosen mit hinein und die dritte Muttertags-Geschenkvariante ist fertig. Wählt man die Blüten geschickt aus, kann das Ganze eintrocknen und über Monate als Trockengesteck schön aussehen.

Tipp 4: Ummantelte Dosen

Dafür braucht es sogenannte Textilfolie, eine leere und gespülte Konservendose und Blüten. Von der Textilfolie ein passendes Stück abschneiden und auf die Dose kleben – fertig ist eine hübsche Vase. Gefüllt wird diese mit Blüten aus dem Garten. Angeordnet in kleinen Gruppen oder auf dem Frühstückstisch entsteht ein fröhlicher, selbst gestalteter Muttertags-Gruß.

Tipp 5: Blumen im Topf!

Julia Hostlowskys Ansatz: Überlegen, wofür der Muttertag steht, warum der eigenen Mama eine Freude gemacht werden soll – denn so wird aus dem üblichen Mitbringsel eine persönliche, liebevolle Botschaft. Julias Mutter bekommt dieses Jahr einen kleinen Topf gefüllt mit Blüten, denn mehrmals pro Woche verwöhnt sie Julia und die gesamte Familie mit ihren Kochkünsten. Platziert wird das Muttertags-Geschenk deshalb auch auf dem Herd – denn der bleibt an Muttertag auf jeden Fall kalt!

Kontakt:

Julia Hostlowsky
Waldbahn 8
85614 Kirchseeon

Telefon: 08091 4442
Email: mail@blumen-hoerl.de