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Tipps von Sabrina Süßkartoffeln und Erdnüsse

Immer noch Erntezeit im Querbeet-Garten. Heute dürfen Süßkartoffeln und Erdnüsse aus dem Boden. Beide Kulturen sind empfindlich, daher muss Sabrina sie vor den ersten starken Frösten ernten.

Stand: 01.10.2019

Wurzelgemüse im Querbeet-Garten | Bild: BR

Süßkartoffeln ernten

Mitte Mai, als keine Nachtfröste mehr zu befürchten waren, hat Sabrina Süßkartoffeln (Ipomoea batatas) ins Hochbeet gesetzt. Süßkartoffeln kennen viele auch als Blattschmuckpflanze für Kübel – und Blattmasse bildet die Pflanze im Laufe der Vegetationsperiode reichlich. Im Oktober ist die Ernte angesagt. Die Ernte vor den ersten Frösten ist wichtig, damit die Knollen im Boden nicht matschig und damit ungenießbar werden. Von der Kultur im Hochbeet profitieren die Süßkartoffeln. Der Boden ist locker, tiefgründig und erwärmt sich durch die Wände besser als der im flachen Beet. Das merkt Sabrina auch bei der Ernte: mehrere große, schön gefärbte Knollen hängen an jeder Pflanze.

Erdnüsse ernten

Aussaat im März, umtopfen im April, Mitte Mai ins Freie. Und immer Wasserversorgung und Temperatur im Auge behalten. Die Kultur von Erdnüssen ist durchaus aufwändig. Aber spannend! Sie blühen über der Erde, nach der Bestäubung streckt sich die Basis des Fruchtknotens und beginnt einen Fruchtstiel auszubilden, der Richtung Boden wächst. Hat sich die Spitze 1 bis 6 Zentimeter in die Erde gebohrt, beginnt dort die Fruchtentwicklung. Aus botanischer Sicht gehört die Erdnuss allerdings nicht zu den Nussfrüchten, sondern zur Familie der Schmetterlingsblütler. Sie ist damit verwandt mit Bohne und Erbse.

Sobald das Laub zu welken beginnt und die ersten Fröste angesagt sind, ist Erntezeit. Während die Pflanzen im Frühjahr noch eine gute Figur gemacht haben, schien das Wachstum im Sommer eher gebremst. Und das zeigt sich auch bei der Ernte. Vorsichtig hebelt Sabrina die Pflanzen aus dem Boden, doch es zeigen sich nur wenige Erdnüsse. Insgesamt stehen 25 Pflanzen im Hochbeet. Die Ernte reicht immerhin für ein Schälchen Erdnüsse. Kein üppiges Ergebnis, aber vielleicht war dieses Jahr einfach kein Erdnuss-Jahr, vermutet Sabrina. Die Erdnüsse werden abgezupft, getrocknet und können anschließend geröstet werden. Erst nach dem Trocknen und Rösten entsteht das typische Erdnussaroma. In größeren Mengen roh verzehren sollte man Erdnüsse nicht.

Süßkartoffelpommes selbst gemacht

Wer Pommes aus Süßkartoffeln herstellen will, hat die Wahl zwischen zahlreichen Varianten. Sabrina hat sich für ein einfaches Rezept entschieden. Als erstes schneidet sie die gewaschenen Knollen ist Streifen. Diese dürfen anschließend für eine Stunde in Essigwasser ziehen. Dann das Wasser abgießen, die Süßkartoffelstifte trocken tupfen und in Speisestärke wenden. Die Stifte gibt Sabrina zum ersten frittieren für etwa drei Minuten in einen Topf mit heißem Öl. Als nächstes die Stifte herausnehmen, abtropfen lassen und ein zweites Mal für drei Minuten frittieren. Zum Schluss die Pommes nach Geschmack mit Salz und Kräutern würzen und genießen.