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Tipps aus dem Querbeet-Garten Rote Bete und Tomaten

Heute räumt Sabrina Nitsche die ersten Gemüsebeete im Querbeet-Garten ab und sät neue Kulturen aus. Dann werden aus Roter Bete Chips und aus Tomaten ein Brotaufstrich. Und was sind eigentlich Tomatenrosinen?

Stand: 29.08.2018

Rote Beete und Tomaten aus dem Querbeet-Garten | Bild: BR

Aussaat Asia Salat Mix

Jetzt noch aussäen? Für scharfe Asia-Salate kein Problem. Die Pflanzen sind kältetolerant und lassen sich bis in den Winter hinein ernten. Sie eignen sich sogar für Balkonkästen. Den Boden hat Sabrina mit etwas Kompost verbessert, ausgesät wird in 2 cm tiefe Rillen. Zwischen den einzelnen Rillen lässt Sabrina 25 cm Platz. Die Rillen schließen, Pflanzetikett nicht vergessen, angießen und sich auf die Ernte freuen.

Rote Bete Chips

3 verschiedene „Rote“ Rüben wachsen im Querbeet-Garten: die weiß-rot geringelte ´Tonda di Chioggia´, die bekannte Sorte ´Rote Kugel´ und eine Gelbe Bete. Die ersten Rüben sind bereits erntereif, das abgezupfte Laub der Rüben landet als Mulch im Nachbarbeet.

Rote Bete kennt man vor allem als Zutat für Salate oder verarbeitet als Gemüse. Sabrina möchte aus ihnen heute Chips herstellen. Dafür schneidet sie die Rüben mit einem Gemüsehobel in dünne Scheiben. Wer rot gefärbte Hände vermeiden möchte, sollte beim Verarbeiten der Roten Bete Handschuhe tragen. Sabrina verteilt die geschnittenen Rüben auf einer Darre.

Dort dürfen sie, mit Salz bestreut, 15 Minuten trocknen. Anschließend in einer Pfanne Olivenöl erhitzen, die Scheiben reingeben bis sich die Ränder goldbraun kräuseln. Zum Schluss die Chips auf einem Küchenpapier abtrocknen lassen und genießen.

Tomatenkonfitüre

Von der Tomatensorte ´Rote Murmel´ sind wir begeistert. Ohne Pflege, ohne Düngen und ohne Ausgeizen bildet sie tausende Früchte pro Pflanze. Aber wohin damit? Sabrina macht aus ihnen einen süßen Brotaufstrich. Der Vorteil der ´Roten Murmel´: man kann sie direkt ohne Schälen verarbeiten.

Die Sorte hat nur eine dünne Schale und keinen Strunk. Sabrina gibt 1 Kilo der Tomaten in einen Topf mit etwas Wasser, dazu das Mark einer Vanilleschote. Das Ganze wird erhitzt und anschließend püriert. Wir haben die Masse anschließend durch ein Sieb gegeben, um keine Kerne im Aufstrich zu haben. Das ist aber Geschmackssache. Dann 500 Gramm Gelierzucker 2:1 dazugeben und die pürierten Tomaten 3-4 Minuten unter ständigem Rühren sprudelnd kochen. Ist die Masse geliert, den Aufstrich in sterile Gläser füllen, Deckel drauf, die Gläser für 10 Minuten auf den Kopf stellen und abkühlen lassen.

Tomatenrosinen

Immer noch Tomaten über? Zeit für ein Experiment: Tomatenrosinen. Dafür erntet Sabrina ganze Rispen und hängt diese zum Trocknen ins Gewächshaus. Je nach Wetter soll es einige Wochen dauern, bis die Tomaten getrocknet sind. Die trockenen Tomaten kann man entweder in Öl einlegen oder lagern.