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Tipps von Sabrina Rosen im Querbeet-Garten

Regen und Gewitter haben unseren Kletterrosen zugesetzt. Sabrina muss sie daher neu aufbinden. Auch die Beetrosen bekommen eine kleine Kur – und Sabrina Rosenblüten zum verarbeiten…

Stand: 18.06.2019

Rosen im Querbeet-Garten | Bild: BR

Kletterrosen

Damit Kletterrosen hoch hinauskommen, muss man ihnen etwas unter die Arme greifen. Vor allem, wenn es so stürmisch und regnerisch ist wie in der letzten Zeit. Oft können sie sich dann nicht mehr von alleine halten. Im Querbeet-Garten bindet Sabrina sie einfach mit Bast an unserer „Rosenrakete“ an. Ein Gestell aus drei langen Ästen, an denen unsere Ramblerrose ‘Ghislaine de Féligonde‘ hochwächst. Wenn man wie wir etwas zu spät dran ist mit dieser Arbeit, darf man sich nicht wundern, dass direkt nach dem Aufbinden erstmal alle Blüten nach unten hängen. Meist dauert es nur wenige Tage und sie richten sich neu aus, da sie ja dem Licht entgegenwachsen wollen. Neben der schöneren Optik hat das Aufbinden den Vorteil, dass wieder mehr Luft in die Pflanzen gelangt und sich Schädlinge und Pilze nicht so leicht breitmachen können. Zudem kann Sabrina die Pflanzen währenddessen auf ihre Gesundheit kontrollieren und einschreiten, wenn sie die ersten Symptome entdeckt.

Beetrosen

Mehrmals blühende Beetrosen freuen sich ebenfalls über Pflege. Hier putzt Sabrina alles aus, was am Abblühen ist. Da unsere Rosen stark verzweigt sind, nur einzelblütenweise. Sind alle Blüten eines Blütenstandes welk, schneiden wir unsere Beetrosen bis auf das erste fünffiedrige Blatt zurück. Ein paar intakte Blüten wandern auch noch in den Korb, die braucht Sabrina zum Verarbeiten.
Außerdem bekommen die Beetrosen jetzt während der ersten Blüte eine Portion Dünger, damit die zweite Blüte ebenso üppig ausfällt. Hierbei ist es wichtig, einen schnell löslichen Dünger zu verwenden. Das kann ein Mineraldünger mit Sofortwirkung sein, aber auch ein organischer. Hierbei aber bitte keine Hornspäne verwenden. Es würde zu lange dauern, bis der in ihr enthaltene Stickstoff den Pflanzen zur Verfügung steht. Daher lieber Hornmehl oder Knochenmehl einsetzen. Im Prinzip das gleiche, nur eben feiner und somit schneller löslich.

Rosenwasser

- 1 Liter Wasser
- 2 große Becher Rosenblütenblätter

1/3 der Rosenblüten in das Wasser zupfen, alles aufkochen und 20 Minuten ziehen lassen. Das Wasser abgießen und die Blüten rausholen. Diesen Arbeitsschritt noch zweimal mit demselben Wasser und frischen Blüten wiederholen. Wichtig: Das untere Drittel der Blüten vorher entfernen. Dieser Teil enthält oft Bitterstoffe, die den Geschmack verfälschen können. Man erkennt ihn an der weißen Farbe.

Rosenpralinen

- 200 g Pistazien, ungesalzen, geschält und gehäutet
- 100 g gemahlene Mandeln
- 2-3 EL Puderzucker
- 4-6 EL Rosenwasser
- 2-3 EL Alkohol (z.B. Amaretto)

Die Pistazien nach Geschmack so fein mahlen, wie gewünscht. Dann mit den Mandeln und dem Puderzucker vermischen. Jetzt kommen Rosenwasser und Alkohol hinzu und man knetet alles solange, bis eine gut formbare Masse entsteht. Ist die Masse zu feucht, einfach noch ein paar Mandeln hineingeben.
Die Masse jetzt auf Puderzucker ausrollen bis eine gleichmäßige Wurst entsteht. Aus dieser schneidet man gleichgroße Stücke ab und formt diese zu Kugeln. Alternativ einfach kleine Stücke der Pralinenmasse abzupfen und diese zu Kugeln rollen oder alles wie einen Plätzchenteig ausrollen und mit Formen ausstechen. Danach noch mit Schokolade überziehen. Damit die später schön glänzt, etwas Kokosöl dazugeben. Beim Schokolieren ist dann Geduld gefragt, die Schokolade muss gut abtropfen und sauber abgestrichen werden, damit die Pralinen später keinen Schokofuß bekommen. Gut funktioniert das Schokolieren mit zwei Gabeln. Danach geht’s für die Pralinen auf ein Backpapier, noch ein paar getrocknete Rosenblüten drüberstreuen und alles in den Kühlschrank stellen bis die Schokolade fest ist.