BR Fernsehen - Querbeet

Tipps von Sabrina Nitsche Kulinarisches im Querbeet-Garten: Gurken und Zucchini

Ein paar Gurken und Zucchini gepflanzt und jetzt keine Ahnung, wohin mit der Ernte? Kein Problem, das ist uns im Querbeet-Garten dieses Jahr auch passiert. Moderatorin Sabrina Nitsche zeigt, wie man sie richtig ernten und wie man sie einfach verarbeiten kann…

Von: Julia Schade

Stand: 12.08.2019

Kulinarisches aus dem Querbeet-Garten | Bild: BR

Gurken…

…wollen unbedingt mit der Schere geerntet werden. Zum einen, um die Pflanze nicht zu schädigen. Zum anderen, um dafür zu sorgen, dass an den Gurken ein kleiner Stil bleibt. Der sorgt dafür, dass die frisch geernteten Gurken länger halten.
Im Querbeet-Garten beernten wir unsere Gurken alle zwei Tage. So fördern wir den Ansatz neuer Früchte und verlängern die Erntesaison. Wer das nicht macht, läuft Gefahr, dass die Gurken ihr Wachstum einstellen. Belässt man eine einzelne Gurkenfrucht so lange an der Pflanze, bis sie in Samenreife geht, stellt die Pflanze das Bilden neuer Früchte ein und steckt ihre ganze Kraft in diese eine Gurke, um ihren Arterhalt zu sichern. Wichtig für alle, die es aufs Vermehren des Saatgutes abgesehen haben. Ansonsten lieber regelmäßig ernten!

Zucchini…

…erntet Sabrina Nitsche mit der Hand. Sie dreht sie am Stielansatz ab. Im Idealfall so, dass auch hier ein kleiner Stiel an der Frucht bleibt. Aus demselben Grund wie bei den Gurken. Wenn es nicht klappt und der Stiel an der Pflanze bleibt, arbeitet sie mit der Schere nach und entfernt den Stielrest an der Pflanze. Ansonsten könnte die ganze Pflanze zu faulen beginnen.
Und auch hier gilt: lieber regelmäßig ernten und die Früchte nicht zu groß werden lassen! Kleine Zucchini schmecken besser und haben weniger/kleinere Kerne.

Wohin damit?

Im Querbeet-Garten machen wir unsere Gurken und Zucchini ein. Und zwar so:

Zutaten:
- Gläser mit Twist-off-Deckeln, ausgekocht!
- Gurken
- Weißweinessig, Wasser
- Zucker, Senfsaat, Salz, Pfeffer, Piment, Dill
- Zwiebeln, Chilischoten

Und so geht’s:
Auf einen halben Liter Wasser kommen ein halber Liter Weißweinessig und die trockenen Gewürze. Also die Senfsaat (je nach Geschmack 2-3 EL), das Salz (etwa 1 TL), der Zucker (300 g), der Pfeffer (5 Korn) und der Piment (3 Korn). Die Gewürze kann man kurz im Mörser anmörsern, muss man aber nicht. Jetzt den Sud zum Kochen bringen, für mindestens 4 Minuten. In der Zwischenzeit die Gurken vorbereiten. Je nach Schalenstärke schält man sie oder schneidet sie direkt in Stücke. In unseren Fall entspricht die Länge der Gurke der der Gläser. Sabrina hat es also leicht und muss die Gurken nur in Stifte schneiden. Die schichtet sie dicht an dicht in die Gläser und gibt etwas Dill, Zwiebeln in Streifen und Stücke der Chilischote hinzu. Sind alle Gläser gefüllt, alles mit dem kochenden Sud aufgießen und die Deckel sofort verschließen. Wer auf Nummer sicher gehen möchte, kann die Gurken im Anschluss im Kessel oder im Backrohr einkochen. So halten die Gurken besonders lang. Wer auf diesen Schritt verzichtet, muss seine Einlegegurken entsprechend schneller vernaschen, da sie dann nicht ganz so lange halten. Nach drei bis vier Wochen sind die Gurken schön durchgezogen und verzehrbereit.