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Querbeet-Garten Birnbaum vor Wühlmäusen schützen

In den Querbeet-Garten zieht heute ein kleinbleibender Birnbaum. Da im Garten aber zahlreiche Wühlmäuse unterwegs sind, kann Sabrina den Baum nicht ohne einen Käfig pflanzen…

Von: Tobias Bode

Stand: 30.03.2021

Querbeet-Garten: Birnbaum vor Wühlmäusen schützen und Kübel erneuern. | Bild: BR

Korb gegen Wühlmäuse

Ursprünglich stand der Birnbaum in einem Kübel. Der ist allerdings mittlerweile viel zu klein. Daher darf der Birnbaum jetzt ins Gemüsebeet. Sabrina muss dafür den Baum vorsichtig austopfen und einen Großteil der vorhandenen Erde entfernen. Dabei kontrolliert sie die Pflanze auf Schädlinge und verletzte Wurzeln. Sind Wurzeln verletzt, werden diese einfach sauber nachgeschnitten. An den Schnittstellen kann der Baum dann neue Feinwurzeln bilden, die wichtig für die Wasser- und Nährstoffaufnahme sind.

Um den Baum vor Wühlmäusen zu schützen, setzt Sabrina ihn in einen Drahtkorb, den die Wühlmäuse nicht durchdringen können. Der zurechtgeschnittene Draht sollte das vorbereitete Pflanzloch komplett auskleiden und an den Rändern großzügig überstehen. Dann wird der Baum wie gewohnt gepflanzt. Danach werden die Drahtenden umgeklappt und mit Draht verschnürt, um der Maus keine Eintrittsmöglichkeit von oben zu bieten. Einzig um den Stammansatz des jungen Obstbaumes lässt man etwas Luft, damit später der Draht nicht in die Rinde einschneidet und das Wachstum stört.

Zum Schluss füllt Sabrina das Pflanzloch komplett, tritt die Erde vorsichtig an und formt aus demverbliebenen Aushub einen Gießrand. Der stellt sicher, dass Wasser zielgerichtet an den Wurzeln landet. Zum Schluss noch gut angießen. Dafür den Gießrand voll Wasser laufen lassen und warten, bis alles versickert ist. Diese Prozedur wiederholt Sabrina drei- bis viermal, damit die Wurzeln vollständig vom Substrat umschlossen werden können.

Kübel erneuern

Das Substrat in den Kübeln im Querbeet-Garten ist über die Jahre abgesackt und nährstoffmäßig ausgelaugt. Sabrina füllt daher die Kübel mit neuem Substrat auf. Sie nutzt ein Dachgartensubstrat mit hohem mineralischen Anteil, das ist strukturstabil und sackt nicht so schnell zusammen.

Im gleichen Arbeitsschritt teilt und verjüngt Sabrina die Stauden, wie etwa Frauenmantel und Taglilien. Denn die sind in den letzten drei Jahren kräftig gewachsen. Dafür zerteilt sie die Staude mit einem scharfen Messer und setzt die neuen Teilstücke wieder in die Kübel. Für ausreichend Nährstoffe sorgt ein organischer Mehrnährstoffdünger, den Sabrina in das Substrat einarbeitet.