BR Fernsehen - quer


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quer komplett Sendung und Kommentare vom 14.2.

Dorf sorgt selbst für Breitband // Schützen im Streit um "Knackerketten" // Söder im Ökotest // Würzburgs Streit um die Rattenbekämpfung // 2,5 Millionen pro Jahr für Bewachung leerer Betten? - u. v. m. in dieser quer-Sendung

Stand: 13.02.2019

Ratten-Plage: Würzburg streitet um Nagerbekämpfung

Der vergangene Sommer brachte mit üppigen Temperaturen und Früchten auch eines hervor: Eine Rattenplage, etwa in Würzburg. Die Stadt versuchte die Schädlinge im Ringpark zu bekämpfen, doch „Tierschützer“ sabotierten das Vorhaben. Fallen werden mit Bauschaum ausgesprüht, die Tiere werden sogar noch gefüttert. Dazu kommen weggeworfene Lebensmittel, die die Nager wie im Schlaraffenland leben lassen. Leidet Würzburg nicht nur unter den Ratten, sondern auch unter falsch verstandener Tierliebe?

Highspeed-Helden: Wie ein Dorf selbst für Breitband sorgt

Halsbach, kleinste Gemeinde im Landkreis Altötting, besteht aus 67 Ortsteilen, meist einzelnen Weilern. Das Internet war langsam, dabei braucht heute jeder Landwirt und jeder Schüler schnellen Zugang zum Netz. Ein Ausbau durch die Telekom wäre viel zu teuer geworden für die Gemeinde. Also nahm man die Sache selber in die Hand. Und siehe da: Durch Zusammenhelfen schaffte man den kilometerlangen Ausbau – für ein Viertel der von der Telekom veranschlagten Kosten. Wie ist das möglich? Und könnte es auch zum Vorbild für andere Gemeinden werden?

Es geht um die Wurst: Schützen im Streit um "Knackerketten"

In vielen ostbayerischen Schützenvereinen werden neben dem Schützenkönig auch die Zweit- und Drittplatzierten geehrt. Mit einer Wurst- und einer Breznkette. Das will der Landesverband der Schützen abschaffen: Unappetitlich, untraditionell, unangebracht sei das. Obwohl sich nie jemand offiziell beschwert hat. Viele Vereine wie der Schützenverein „Tiefes Tal“ bei Lappersdorf möchten sich die Ehrung aber nicht nehmen lassen. Denn die sei mittlerweile schon zu einer eigenen Tradition geworden.

Marktcheck Markus Söder: Ministerpräsident im Ökotest

Das Artenschutz-Volksbegehren ist das erfolgreichste Volksbegehren aller Zeiten. Grund für Markus Söder, die Flucht nach vorn anzutreten. Sein öffentliches Bekenntnis: Artenschutz sei ja schon immer auch das Thema der Staatsregierung gewesen. Mit einem runden Tisch mit allen Beteiligten werde man einen besseren Vorschlag machen als das Bündnis aus ÖDP, Grünen, Bund Naturschutz und Vogelschutz, und nicht nur die Insekten, sondern auch die Landwirte retten. Kann er alle Interessen vereinen? Und: Wie grün ist Markus Söder wirklich? quer macht den Test.

Teure Altlast: 2,5 Millionen pro Jahr für Bewachung leerer Betten?

14 Wachleute am Tag, zehn in der Nacht. Was wird seit knapp drei Jahren in einem früheren Möbelhaus in Freilassing bewacht? Hauptsächlich leere Feldbetten. Das BAMF ließ hier eine sogenannte „Bearbeitungsstraße“ errichten, um die hohe Zahl von Asylbewerbern zu registrieren. 730 000 Euro kostete das. Doch kaum war die Behördenstraße fertig, kamen kaum noch Flüchtlinge. Zurück blieben Personal und Wachleute für 220 000 Euro – pro Monat. Jetzt überlegt das BAMF, die Einrichtung zu schließen. Ein Signal, dass „Altlasten“ aus der Zeit der Flüchtlingskrise jetzt auch politisch „abgewickelt“ werden?

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MIchel, Sonntag, 17.Februar, 22:08 Uhr

23. Insekten

Liebes Quer-Team ihr seid bei der Einblendung von den Chinesen, die Bäume bestäuben auf die reine NGO-Propaganda reingefallen.
Es werden teure Birnen bestäubt die bei natürlicher Bestäubung eine schlechte Qualität ergeben und daher die Handbestäubung aber nicht wegen fehlender Insekten, denn die wurden zuvor beseitigt.
Nachzulesen ist dies auf keckl.de in den Artikeln vom 6.10.19 und 8.11.18

Armin Rieble, Freitag, 15.Februar, 22:17 Uhr

22. Spahn Studie über psychische Folgen von Abtreibung

Über Dinge göttlicher Ordnung, die auch Naturordnung ist, sollte man nicht spotten. Ein Schwangerschaftsabbruch bedeutet stets die Tötung eines lebensfähigen Kindes. Es ist ein Unrecht, das die Mutter ein Leben lang verdrängen wird, wenn sie nicht Reue empfindet und sich um Wiedergutmachung bemüht. Die angeführte amerikanischen Studie, nach der traumatische Folgen bei Frauen, die abgetrieben haben, nicht häufiger seien als unter solchen, die nicht abgetrieben haben, ist vom Gesichtspunkt der Naturordnung unglaubwürdig. Die von Jens Spahn initiierte Studie darf nicht einfach durch Zufallsgenerator erstellt werden, sondern muß gezielt Frauen aufsuchen, die unter einer Abtreibung leiden. Aus ihren Leidensursachen kann man dann die Fragen ableiten, die man den Befragten stellt. Im übrigen sind von den Folgen einer Abtreibung auch der Vater der getöteten Leibesfrucht und Angehörige betroffen. Der Spötter Süß wird einst für seine oberflächlichen Urteile zur Rechenschaft gezogen werden.

Erwin J., Freitag, 15.Februar, 18:05 Uhr

21. Knackwurst

Eines der uninteressantesten Themen seit langem.

Otto, Freitag, 15.Februar, 18:03 Uhr

20. Ratten = Tierschutz?

Ratten sind Krankheitsübeträger. Offenbar wollen Menschen ausgerottet werden. Eigentlich ist das ein Zeichen, wie krank unsere Gesellschaft denkt.
Fehlen nur noch die Kakerlakenschützer.

Trennt am besten fleissig den Müll (wegen oder für die Ratten), denn der kommt eh nach Asien auf wilde Deponien und gilt dann für deutsche Behörden als recycelt (heute von DW berichtet). Krank? Nein, total durch den Wind.

Sam, Freitag, 15.Februar, 13:52 Uhr

19. Untertitel

Wie immer wunderbare Sendung. Als jemand, der nicht aus Bayern kommt, würde ich mich manchmal über Untertitel freuen :)