BR Fernsehen - Polizeiruf 110


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Polizeiruf 110 Silikon Walli

Busenwunder Lo wird tot im Hofgarten gefunden. Die Münchner Kommissare Jürgen Tauber und Jo Obermaier ermitteln. Tauber kommt der Hauptverdächtigen, Walli, Freundin und Konkurrentin der Ermordeten, nahe. Das vernebelt seinen Blick.

Stand: 06.02.2012 | Archiv

Filmszene aus "Polizeiruf 110 - Silikon Walli" | Bild: BR/klick/Christian A. Rieger

In den frühen Morgenstunden finden Kriminalhauptkommissar Jürgen Tauber und seine Kollegin Jo Obermaier das stadtbekannte Starlet und Busenwunder Lo tot, aber seltsam attraktiv drapiert, im Daphne-Tempel des Münchner Hofgartens. Alles weist darauf hin, dass Lo nicht an dieser Stelle gestorben sein kann.

Info:

Originaltitel: Polizeiruf 110 - Silikon Walli (D, 2001)
Regie: Manfred Stelzer
Darsteller: Edgar Selge, Michaela May, Nadeshda Brennicke, Michael Brandner, Natalia Mühlhausen
Länge: 87 Minuten
16:9, Dolby Surround, Videotext

Schnell führen die Spuren zu ihrem Manager Fred Fink und dessen Freundin Walli, die wegen ihrer ebenfalls vielfachen Brustvergrößerungen von der Münchner Szene "Silikon Walli" genannt wird. Lo und Walli arbeiteten in Freds "Event-Agentur". Sie waren Freundinnen und Konkurrentinnen zugleich.

Bei der ersten Vernehmung durch die beiden Kommissare zeigen sich jedoch weder Walli noch Fred besonders überrascht oder betroffen von Los Tod.

Kommissar Jürgen Tauber (E. Selge) und Walli (N. Brennicke)

Aufgrund von Streiks stagnieren die polizeilichen Ermittlungen vorübergehend. Zeit genug für Tauber, sich um Walli zu kümmern. Ist sie wirklich so zart, verletzlich und naiv? Oder verbirgt sich hinter der sanften Maske ein neidisches, berechnendes Wesen, das mit Lo einen erbitterten Konkurrenzkampf um den Platz Nummer Eins unter den Sensationserscheinungen der Busenwunder geführt hat? Wäre Walli aus diesem Motiv zu einem Mord fähig?

Tauber und Walli kommen sich während der Ermittlungen so nahe, dass Tauber schon nach kurzer Zeit der festen Überzeugung ist, Walli könne nie und nimmer die Täterin sein. Kollegin Obermaier, die weniger von Wallis charakterlichen Qualitäten überzeugt ist, sieht das allerdings ganz anders.


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