Nockherberg


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"Sehr begehrtes Wesen" am Nockherberg Gerd Lohmeyer spielt wieder mit

Schauspieler und Regisseur Gerd Lohmeyer erscheint dieses Jahr "sehr behaart" auf der Nockherbergbühne. Im Singspiel verkörpert er ein Wesen, nach dem sich alle sehnen. Mehr darf er nicht verraten.

Stand: 28.02.2019

Gerd Lohmeyer, dieses Jahr wieder mit dabei im Singspiel-Ensemble am Nockherberg | Bild: BR/Susan Schiel

Doubelte Günther Beckstein

Gerd Lohmeyer war schon 2002 und 2003 auf dem Nockherberg im Singspiel-Ensemble dabei. Er spielte Günther Beckstein, "allerdings nur, bevor er Ministerpräsident wurde. Dann meinte irgendjemand, das müsste nun ein Größerer spielen",so Lohmeyer am Rande der Proben.

Konkrete Rolle bleibt geheim

"Ich spiele dieses Mal keine Politikerpersönlichkeit, keinen Menschen, sondern eine Funktion. Das ist ja eine Spezialität von Stefan Betz und Richard Oehmann: Letztes Jahr gab es den Wählerwillen als gespieltes Wesen und dieses Jahr ist es etwas, nach dem sich alle sehnen. Ich bin so begehrt, dass ich zerzaust werde und mich in die Flucht schlage. Das kann ich verraten. Auch, dass ich stark behaart bin."

Seit dem 13. Lebensjahr auf der Bühne

Gerd Lohmeyer ist in der Oberpfalz aufgewachsen und begann schon mit dem 13. Lebensjahr Theater zu spielen. Nach seinem Studium an der Berliner Universität der Künste folgte eine Theaterlaufbahn quer durch deutsche Stadt- und Staatstheater. Seit 1988 ist er freiberuflicher Schauspieler und Regisseur in München.
In Film und Fernsehen ist Gerd Lohmeyer von seinem ersten Film an im Jahr 1967, "Morgens um sieben ist die Welt noch in Ordnung" (Regie Kurt Hoffmann), über Michael Bullys "Der Schuh des Manitu" 2000 bis hin zu seiner Teilnahme ab 2009 in der Serie des BR Fernsehen "Dahoam is dahoam" als "ständig nervender Ordnungsamtsleiter Gerstl" (Gerd Lohmeyer) einem breiten Publikum bekannt.


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