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natur exclusiv Wilde Pyrenäen

Gut 400 Kilometer erstrecken sich steile Bergmassive, üppige Wälder, Wasserfälle und türkise Bergseen in der bis heute noch ursprünglichen Pyrenäen-Landschaft zwischen Mittelmeer und Atlantik. Ein Eldorado für unzählige Tiere und Pflanzen.

Von: Jürgen Eichinger, Jens-Uwe Heins

Stand: 27.02.2021

Pyrenäen: Bartgeier  | Bild: BR/Jens-Uwe Heins

In der französischen Cirque de Gavarnie ziehen Murmeltiere ihre Jungen auf und Bären wandern durch die Schlucht von Aran. 

Bergwildnis mit Bartgeiern

Die Bartgeier kontrollieren jeden Tag riesige Reviere in der Bergwildnis - im Segelflug suchen sie nach Beute. Finden sie endlich einen Knochen, wird dieser aufgesammelt, mit ihm in große Höhen gesegelt und dann fallen gelassen. Erst wenn der "Leckerbissen" durch die Wucht des Aufpralls zertrümmert ist, gelangen die Bartgeier an ihr Fressen.

Rückzugsraum für Bartgeier

Fast überall sind die Bartgeier in Europa verschwunden. Auf Kreta brüten die letzten vier Paare Griechenlands, auf Korsika noch zehn. Im ganzen Alpenraum stieg der Bestand von null auf zehn Brutpaare wieder an, allerdings nur durch ein aufwendiges Wiederansiedlungsprojekt begeisterter Naturschützer. In den Pyrenäen scheint der Lebensraum für die seltenen Bartgeier noch intakt. Abgelegene Gebirgsschluchten bieten ihnen Rückzugsräume für die Jungenaufzucht. Ob von abgestürzten Gämsen oder Schafen, Knochen finden die Bartgeier hier noch reichlich.

Foto-Impressionen:

Sendehinweis

"Wilde Pyrenäen" sehen Sie in drei Teilen:

  • Teil 1: "Sinfonie der Farben" am Samstag, 13.02.2021 um 16:15 Uhr
  • Teil 2: "Winterzauber und Frühjahr" am Samstag, 20.02.2021 um 16:15 Uhr
  • Teil 3: "Berge des Lichts" am Samstag, 27.02.2021 um 16:15 Uhr

in "natur exclusiv" im BR Fernsehen.


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