BR Fernsehen - natur exclusiv


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natur exclusiv Die Prärie - Das wilde Herz Amerikas

Typisch für den Mittleren Westen der USA und Kanada ist die eine riesige Grassteppe. Nur Bison und Präriehund sind in der Lage, die Prärie mit ihrem so typischen Charakter zu erhalten.

Von: Peter Hayden

Stand: 09.08.2016

Bison | Bild: BR/NHK Corporation

Eigentlich heißt Prärie übersetzt Wiese - und das ist sie auch: eine ehemals unermesslich große Grassteppe im Mittleren Westen der USA und Kanada. Bevor diese Region von den Europäern besiedelt wurde, gab es hier riesige Bisonherden, die den Jahreszeiten entsprechend zwischen der Langgras- und Kurzgrasprärie hin- und herwanderten. Aber auch ein anderer, allerdings viel kleinerer Bewohner ist in der Grassteppe Amerikas zu Hause: Es ist ein winziger Nager, der Präriehund.

Zerstörung des Naturraums

Den Siedlern aber waren Bison und Präriehund ein Dorn im Auge. Innerhalb weniger Jahrzehnte haben sie sie fast ausgerottet und die Prärie in landwirtschaftlich genutzte Flächen zerteilt.

Bison und Präriehund: Garant für die Prärie

Erst in den letzten Jahren hat man erkannt, dass die für den Mittleren Westen Amerikas so typische Landschaft nur mithilfe von Bison und Präriehund erhalten werden kann, denn beide Tierarten fressen Gras und erhalten so die Prärie. Ohne sie könnten im Schutz hoher Gräser Büsche keimen und das Grasland würde langsam verbuschen.

Sendehinweis

"Die Prärie - Das wilde Herz Amerikas " sehen Sie am Samstag, 27.08.2016 um 18.45 Uhr in "natur exclusiv" im BR Fernsehen.


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