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Wildes Deutschland Grenzgänger am Grünen Band

Das "Grüne Band" verbindet von der Ostsee bis zum Vogtland auf 1.400 Kilometern Länge über 100 verschiedene Biotope mit seltenen Tier- und Pflanzenarten - ein einzigartiger Biotop-Verbund!

Von: Uwe Müller

Stand: 15.03.2016

Braunkehlchen sitzt auf einem GB-Schild | Bild: MDR/MDR/Uwe Müller


Seltene Tiere wie Schwarzstorch, Fischotter, Wanstschrecke oder Braunkehlchen finden ideale Bedingungen in Sumpfgebieten, Mooren, Pionierwäldern oder auf Magerrasenflächen.

Ein einzigartiger Biotopverbund

Braunkehlchen sind sehr selten. Am Grünen Band finden sie Schutz.

In diesem einzigartigen Biotopverbund leben über 5.000 verschiedene Tier- und Pflanzenarten, darunter über 600 stark gefährdete. Vor einem viertel Jahrhundert noch teilte dieser Streifen zwei Systeme, zerschnitt Deutschland in zwei Teile, trennte Familien, Freunde und Völker.

Korridor für tierische Grenzgänger

Am Grünen Band sind tierische Grenzgänger unterwegs wie die Wildkatzen, die über den Korridor heute vom Vogtland nach Bayern wandern können. Seeadler, die in den angrenzenden Fluren in Niedersachsen ihren Nachwuchs groß ziehen und in Sachsen-Anhalts Gewässern die Fische fangen. Oder Biber, die immer in der ehemaligen DDR heimisch waren und erst nach deren Ende aufbrachen und nun auch in den westlichen Feuchtbiotopen Bäume fällen.

Von Jägern, Gejagten und Grenzzeugen

Eine Grenzsäule am Grünen Band

Der Tierfilmer Uwe Müller beobachtete das Leben an der ehemaligen Grenze über ein Jahr lang mit modernster HD-Technik zu Lande, zu Wasser und in der Luft. Bei seinen Wachdiensten in den blühenden Landschaften und neuen Lebensräumen kamen ihm Jäger und Gejagte, aber auch Grenzzeugen vor die Kamera.

Sendehinweis

"Wildes Deutschland - Grenzgänger am Grünen Band" sehen Sie am Samstag, 19.03.2016 um 19.00 Uhr in "natur exclusiv" im Bayerischen Fernsehen.


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