BR Fernsehen - Münchner Runde


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Junge Rebellen Wie Youtuber die Politik herausfordern!

Nach dem erfolgreichen Video des YouTubers Rezo ist eine Diskussion um das Internet als „fünfte Gewalt“ entfacht. Braucht es neue Regeln fürs Netz? Und: Haben die Volksparteien den Kontakt zu den Jüngeren verloren?

Stand: 11.06.2019

computer tastatur | Bild: picture-alliance/dpa

Unsere Gäste am 12.06.2019

Dorothee Bär, Staatsministerin für Digitalisierung, CSU

"Ehrlicherweise ist es ja auch gut, dass es mal so einen Schuss vor den Bug gab." Sie ist gegen eine Klarnamenpflicht, aber: "Wir müssen auf jeden Fall die Algorithmen so transparent machen, dass ich wenigstens weiß, warum ich wie wann was vorgeschlagen bekomme." (Münchner Runde, 12.06.2019)

Rayk Anders, Journalist und Youtuber

"Das Problem war gar nicht der Inhalt des Videos, sondern die Verbreitung. Die Union hätte das in 10 000 Jahren nicht interessiert, was Rezo da sagt, wenn es nicht so viele Millionen Leute offenbar geguckt hätten." (Münchner Runde, 12.06.2019)

Tiemo Wölken, SPD-Europaabgeordneter

"Es geht darum, da zu sein, wo sich junge Menschen informieren. Aber da geht's eben nicht nur darum, den richtigen Kanal zu finden, sondern auch über die Themen zu sprechen, die junge Leute interessieren." (Münchner Runde, 12.06.2019)

Katharina Nocun, Netzaktivistin und Bloggerin

"Das Wichtigste ist, dass wir nicht über die Regulierung von Youtubern sprechen, sondern über die Regulierung der großen Internetgiganten aus den USA. Sprich: Facebook, Google und wie sie alle heißen." (Münchner Runde, 12.06.2019)

Moderation

Durch die Sendung führte Christian Nitsche.


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