BR Fernsehen - Münchner Runde


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Brexit-Chaos: Was heißt das für die bayerische Wirtschaft?

Das Chaos um den Brexit geht weiter, ein "harter Brexit" wird immer wahrscheinlicher. Was bedeutet der Brexit für Bayerns Wirtschaft? Und gibt es eine Lösung in letzter Minute?

Stand: 23.01.2019

Unsere Gäste am 23.01.2019

Hubert Aiwanger, bayerischer Wirtschaftsminister, Freie Wähler

Er ist zuversichtlich: "Bayerns Wirtschaft hat Gott-sei-Dank einen sehr starken Mittelstand, der krisengewohnt und krisenerprobt ist." Trotzdem: "Wir sollten über unseren Schatten springen als Europäer und sagen, 'liebe Briten, probieren wir es nochmal'." (Münchner Runde, 23.01.2019)

Gabriel Felbermayr, ifo Institut München

Auch er meint: "Selbst wenn ein harter Brexit kommt, werden wir diese Schreckensszenarien nicht sehen." Aber: "Vermutlich wird der politische Schaden größer sein: Wir werden die Briten verlieren als Koalitionspartner in der EU-Politik. Da werden uns die Briten fehlen." (Münchner Runde, 23.01.2019)

Carolin Roth, Wirtschaftsjournalistin

Sie sagt: "Wir haben die großen DAX-Unternehmen in Bayern wie z.B. BMW oder Siemens. Die haben natürlich riesige Kapazitäten, sich auf den Brexit vorzubereiten. Aber was ist mit den ganzen mittelständischen und kleinen Unternehmen?" Trotzdem: "Es darf keine Rosinenpickerei geben auf Seiten Großbritanniens." (Münchner Runde, 23.01.2019)

Eberhard Sasse, Unternehmer

Er meint: "Die Menschen (in UK) vertrauen uns und sie vertrauen uns auch weiterhin. Wir spüren keinerlei Ressentiments gegenüber Deutschen." Und: "So manches Spiel wird erst in allerletzter Sekunde entschieden. Und die Briten sind eine große Sportnation." (Münchner Runde, 23.01.2019)

Moderation

Durch die Sendung führte Ursula Heller.


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