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Einsam unterm Christbaum Wer hilft bei Weihnachts-Schwermut?

Was tun, wenn Weihnachten mit einer Lebenskrise zusammenfällt? Wenn man sich nicht freuen kann und sich einsam fühlt, traurig und antriebsschwach? Es gibt viele Möglichkeiten, wo Sie dann Hilfe finden. "mehr/wert" zeigt Beispiele in Mittelfranken.

Von: Claudia Wörner

Stand: 20.12.2017

Krisendienste | Bild: BR

Der "Krisendienst Mittelfranken" ist jeden Tag im Jahr erreichbar, auch an Weihnachten. 8.500 Menschen melden sich dort pro Jahr. Oft geht es um seelische Probleme, um Ängste, Einsamkeit oder eine Depression. Die Mitarbeiter beraten telefonisch oder in der Dienststelle und machen Hausbesuche in ganz Mittelfranken. Sie arbeiten mit dem notärztlichen Dienst und der Polizei zusammen und vermitteln ihre Klienten an spezielle Einrichtungen. Zum "Krisendienst Mittelfranken" gehört auch die Beratungsstelle "Ruhepunkt" für ältere Menschen.

Die "Evangelische Fachstelle Alleinerziehende" im Haus der evangelischen Kirche in Nürnberg bietet Seminare, Einzelgespräche und Selbsthilfegruppen an. Wer alleinerziehend ist oder Fragen zu Trennung und Scheidung hat, findet hier Expertinnen, die umfassend beraten.

Adressen:

  • Krisendienst Mittelfranken, Hessestr. 10. 90443 Nürnberg, Montag bis Donnerstag 16-24 Uhr, Freitag 16-24 Uhr, Sa, So und an Feiertagen: 10-24 Uhr. Telefon: 0911/4248550
  • Frühstücks-Treff für psychisch kranke Senioren, zweiwöchentlich, Ansprechpartnerin: Meike Lezius, Telefon: 0911-4248-5515
  • Selbsthilfekontaktstellen Kiss Mittelfranken e. V., Am Plärrer 15, 90443 Nürnberg, Telefon: 0911 234 94 49
  • Evangelische Fachstelle Alleinerziehende, Burgstr. 2, Nürnberg, Telefon: 091102142100
  • Offener Cafétreff: Café bei der Christuskirche, Siemensplatz 2, Nürnberg, Freitag von 16-18.30 Uhr
  • AWO Seniorenclub, Ortsverein St. Johannis, Wiesentalstr. 56, 90419 Nürnberg, Telefon: 450 601 64 (Joachim Mößler)

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