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Ariadne von Schirach Du sollst nicht funktionieren

Zunehmend optimieren wir uns selbst, wir wollen alles richtig machen und beuten uns dabei immer mehr aus. Ariadne von Schirach formuliert das Unbehagen, das sich daraus ergibt, immer "funktionieren" zu müssen und plädiert "für eine neue Lebenskunst".

Stand: 20.03.2014

Ariadne von Schirach | Bild: 3sat

Ariadne von Schirach ist Philosophin, arbeitet als freie Journalistin und Kritikerin und lehrt an der Berliner Universität der Künste. Sie spricht von einem Gefühl des Unbehagens - davon, dass unser Leben selbst zur Ware und nach ökonomischen Interessen ausgerichtet wird. Der Körper werde nicht mehr bewohnt, sondern bewirtschaftet, sagt sie. Ein Unbehagen, auf das - statt sich zu wehren - oft nur mit Lethargie reagiert werde.

Ariadne von Schirach

Ariadne von Schirach beschreibt, was alles verschwindet, wenn wir uns nur noch an Effizienz, Konkurrenz, Kontrollierbarkeit, Sicherheit und Profit halten. Und sie will mit ihrem Buch dazu anregen, sich wieder auf das zu besinnen, was wirklich zählt im Leben.

Das Buch

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Ariadne von Schirach
Du sollst nicht funktionieren
Für eine neue Lebenskunst
Tropen bei Klett-Cotta Verlag
17,95 Euro


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