BR Fernsehen - Kunst + Krempel

Sämtliche Trinkgefäße auf einen Blick

Sturzbecher für den Steigbügeltrunk, Hanau, 1927, Silberwarenfabrik Schleissner | Bild: Bayerischer Rundfunk zum Video mit Informationen Sturzbecher Steigbügeltrunk mit Schuss

Auf einer barocken Trinkkultur bei Jagdgesellschaften beruht dieser historistische Sturzbecher der Hanauer Silberwarenfabrik Ludwig Neresheimer (nicht Schleissner) aus dem Jahr 1927. Geschätzter Wert: 400 bis 500 Euro [mehr]

Wilheminischer Münzhumpen | Bild: Bayerischer Rundfunk zum Video mit Informationen Münzhumpen Trinken nach Kaiserart

Nach einem Vorbild des 17. Jahrhunderts wurde während der wilhelminischen Kaiserzeit zwischen 1888 und 1918 in Berlin dieser historistische Münzhumpen gefertigt. Geschätzter Wert: 6.000 bis 9.000 Euro [mehr]

Becher/Weinpokal | Bild: Bayerischer Rundfunk zum Video mit Informationen Weinpokal Berliner Becher

Obwohl er von einem Pfarrer verschenkt wurde, ist dieser auf seine Silberqualität geprüfte Weinpokal aus Berlin vom Beginn des 19. Jahrhunderts ein profaner Becher ohne religiösen Hintergrund. Geschätzter Wert: 800 bis 900 Euro [mehr]

Abendmahlskelch aus Rom | Bild: Bayerischer Rundfunk zum Video mit Informationen Abendmahlskelch Ein echter Römer

Vielleicht stammt dieser Abendmahlskelch von einer Wallfahrt nach Rom, denn die Stadtmarke mit den gekreuzten Schlüsseln Petri und der Papstkrone zeigt, dass er 1754 dort gefertigt wurde. Geschätzter Wert: 1.000 bis 1.300 Euro [mehr]

Deckelkrug | Bild: Bayerischer Rundfunk zum Video mit Informationen Deckelkrug Königliches vom Dachboden

Die Krone über dem A weist darauf hin, dass der Münchner Hofjuwelier Eduard Wollenweber diesen Deckelkrug im strengen Jugendstil um 1905/1910 für einen adligen Haushalt gefertigt hat. Geschätzter Wert: 1.000 bis 1.500 Euro [mehr]

Sturzbecher | Bild: Bayerischer Rundfunk zum Video mit Informationen Sturzbecher Ex-und-hopp!

In ihrem 400. Jubiläumsjahr wurde den Traunsteiner Schützen im Jahr 1878 von Prinz Luitpold dieser Sturzbecher des Münchner Silberschmieds und Hoflieferanten Eduard Wollenweber verliehen. Geschätzter Wert: 1.500 bis 2.000 Euro [mehr]

Elfenbeinhumpen | Bild: Bayerischer Rundfunk zum Video mit Informationen Elfenbeinhumpen Ritter und Rocaillen

Mit einer Mischung aus Gotik-, Barock- und Rokokoornamenten wartet dieser zwischen 1870 und 1890 gefertigte, historistische, in vergoldetes Silber gefasste Elfenbeinhumpen auf. Geschätzter Wert: ab 800 bis 1.200 Euro [mehr]

Historistischer Becher | Bild: Bayerischer Rundfunk zum Video mit Informationen Historistischer Becher Gewollter Stilbruch

Für ein Original zu filigran, zu klein und zu zusammengesetzt wirkt dieser historistische Neorenaissance-Becher mit den drei biblischen Emblemen aus der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts. Geschätzter Wert: 450 bis 600 Euro [mehr]

Elfenbeinhumpen | Bild: Bayerischer Rundfunk zum Video mit Informationen Elfenbeinhumpen Zahn mit Silberfüllung

Dieser reich verzierte und mit einer geschnitzten Schlachtenszene dekorierte Elfenbeinhumpen wurde um 1680/1690 möglicherweise im Baltikum gefertigt und stammt wohl aus vornehmem Hause. Geschätzter Wert: 10.000 bis 25.000 Euro [mehr]

Brautbecher | Bild: Bayerischer Rundfunk zum Video mit Informationen Brautbecher Prost auf die Protestanten

Entweder ist dieses gotisierte, historistische Doppelgefäß aus Silber ein Brautbecher oder "dem Befreier der evangelischen Christen", Gustav Adolf, und damit dem Protestantismus gewidmet. Geschätzter Wert: 800 bis 1.000 Euro [mehr]

Neorenaissancebecher, Kegelfussbecher | Bild: Bayerischer Rundfunk zum Video mit Informationen Neorenaissancebecher Trinken wie die Fürsten

Es waren wohl die Prunkstücke eines Neorenaissancezimmers: diese beiden Becher im Stile der Renaissance, gefertigt um die Jahre 1890 / 1895. Geschätzter Wert: 850 bis 1.000 Euro [mehr]

Kriegsbecher aus Silber | Bild: Bayerischer Rundfunk zum Video mit Informationen Kriegsbecher Eiserner Patriotismus

Im Jahre 1916 wurden so viele dieser Kriegsbecher produziert, dass jeder deutsche und jeder österreichische Haushalt damit seine patriotische Haltung demonstrieren konnte. Geschätzter Wert: 75 bis 120 Euro [mehr]

Krug | Bild: Bayerischer Rundfunk zum Video mit Informationen Raerener Krug Im Auftrag der Volksbildung

Leicht zu verwechseln mit dem Original von 1573: doch diese galvanoplastische Abbildung einer Raerener Schnelle wurde erst Ende des 19. Jahrhunderts gefertigt. Geschätzter Wert: 250 Euro [mehr]

Silberne Eule | Bild: Bayerischer Rundfunk zum Video mit Informationen Silber-Eule Willkommen im Historismus

Diese Eule aus Silber, im 19. Jahrhundert wahrscheinlich im hessischen Hanau gefertigt, geht auf eine Willkommenstradition des 16. Jahrhunderts zurück. Geschätzter Wert: 1.200 bis 1.400 Euro [mehr]

Kunst und Krempel, Sendung vom 13.10.2012, Doppelbecher | Bild: Bayerischer Rundfunk zum Video mit Informationen Hochzeitsbecher Geteilte Freude ist doppelte Freude

Dieser Doppelbecher wurde um 1890 wohl in Hanau gefertigt, dem damaligen Zentrum für Kopien des 16. bis 18. Jahrhunderts. Geschätzter Wert: 800 bis 1.000 Euro [mehr]

Kunst und Krempel, Sendung vom 15.09.2012, Becher | Bild: Bayerischer Rundfunk zum Video mit Informationen Russischer Wodkabecher Nastrowje!

Dieser schwere Silberbecher, 1836 für den Genuss von Wodka gefertigt, weist als Tula-Arbeit typische Merkmale russischen Silbers auf. Geschätzter Wert: 500 bis 600 Euro [mehr]

Kunst und Krempel, Sendung vom 14.07.2012, Zunftpokal | Bild: Bayerischer Rundfunk zum Video mit Informationen Zunftpokal 101 trinkende Gesellen

Aus diesem Augsburger Zunftpokal tranken seit der Mitte des 17. Jahrhunderts die 101 Gesellen einer der ältesten Bürgergesellschaften Deutschlands, die 'Hunderteiner'. Geschätzter Wert: 7.000 bis 8.000 Euro [mehr]

Kunst und Krempel, Sendung vom 17.03.2012, Münzpokal | Bild: Bayerischer Rundfunk zum Video mit Informationen Münzhumpen Willkommensritual mit Tradition

Ein imposantes Schenkgefäß aus herrschaftlichem Hause, so jedenfalls präsentiert sich dieser Münzhumpen aus dem 20. Jahrhundert. Wert: um 250 Euro [mehr]

Emailbecher, Kunst & Krempel vom 17.12.2011 | Bild: Bayerischer Rundfunk zum Video mit Informationen Emaille-Becher Schätze aus der Kunstkammer

Becher, die aus Kupfer bestehen, das vollständig mit Email überzogen wurde. Mit großer Wahrscheinlichkeit stammen sie aus der landgräflichen Kunstkammer Kassel und wurden um 1600 gefertigt. Wert: ca. 3.000 Euro pro Stück [mehr]

Barocker Humpen aus Silber | Bild: Bayerischer Rundfunk zum Video mit Informationen Barocker Humpen Vom Bier zum Wein

Kleiner Humpen, der mit feinem Schlangenhaut-Dekor verziert ist, das besonders im 17. Jahrhundert in Mode war. Sein Deckel ist mit einer eleganten Daumenrast geschmückt, der Henkel ist kunstvoll geschwungen. Wert: ca. 3.000 Euro [mehr]

Wodkatasse | Bild: Bayerischer Rundfunk zum Video mit Informationen Wodkatasse Edles Trinkgefäß

Kleine vergoldete Kaffeetasse aus Silber, verziert mit Schleifen und einer Schäferszene. Im Inneren ist Katharina II. und am Boden außen das Reiterdenkmal Peter I. in Sankt Petersburg dargestellt. Wert: ca. 7.000 Euro [mehr]

Jagdbecher aus Silber | Bild: Bayerischer Rundfunk zum Video mit Informationen Jagdbecher Eleganter Luxus

Silbernes Becherset in Original-Etui, das die Initialen "P.C.A." trägt. Becher wie diese wurden in feinen Gesellschaften mit auf die Jagd genommen, um sich im Wald einen Schnaps in geselliger Runde zu gönnen. Wert: ca. 3.000 Euro [mehr]

Silberner Kelch, Pokal, Abendmahlskelch | Bild: Bayerischer Rundfunk zum Video mit Informationen Kelch Ein Pelikan mit Wein und Rosen

Silberner Kelch in außergewöhnlicher Hülle: Sie wurde aus Pappmaché passgenau gefertigt, rot lackiert und mit feinen goldenen Ornamenten punziert. Der Pokal selbst war ursprünglich ein Abendmahlskelch. Wert: ca. 800 Euro [mehr]

Sorbettasse | Bild: Bayerischer Rundfunk zum Video mit Informationen Sorbettasse Ganymed und Jupiter

Kleines silbernes Tässchen mit Untertasse, das wohl einst als Sorbettasse benutzt wurde. Auf ihr aufgebracht ist eine Darstellung des griechischen Ganymed, der den Adler des Jupiter füttert. Wert: ca. 400 Euro [mehr]