BR Fernsehen - Kunst + Krempel


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Hochzeitsspiegel Glänzendes Andenken

Französischer Spiegel mit Samtbezug, auf den eine Braut nach der Hochzeit traditionell ihren Brautkranz aus Blüten, Blättern und Papierwerk steckte. Er ist aus gepresstem Messing gearbeitet, in das kleine geschliffene Spiegel eingebracht sind.

Stand: 09.09.2010 | Archiv

Dazu gelegt wurde auch das Blumensträußchen, das der Bräutigam am Revers seines Hochzeitsanzuges trug. Dieses "Gesamtkunstwerk" kam dann unter eine Glaskuppel und diente als dekoratives Andenken an den Tag der Hochzeit. Dieser sogenannte "Hochzeitsspiegel" war intensiv in Gebrauch, was an den diversen Einstichlöchern auf dem altrosafarbenen Bezug zu sehen ist. Er ist aus gepresstem Messing gearbeitet, in das kleine geschliffene Spiegel eingebracht sind. Die Fassung in glänzendem Gold ist nicht echt, aber typisch für die Entstehungszeit des Spiegels in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts. An der Ornamentik ist zu erkennen, dass er aus Frankreich stammt.

Fakten:

  • geschätzter Wert: ab 150 Euro
  • Herkunft/Datierung: Frankreich, um 1850
  • Sendung vom 11. September 2010

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